FANDOM


Regenbogen.jpg

Google

Hey liebe Leser. Hier entsteht mal wieder eine Story von mir. Sie ist quasi der dritte Teil in der Reihe. Ich hoffe es gefällt.

Der Matti :)


Status:  Beendet


Ein föhlicher Tag

Die Sonne strahlte, als ob sie genau wusste dass heute ein Freudentag anstand. Die glücklichen Eltern legten die Person um die sich heute alles drehte vorsichtig in den Kinderwagen. Der kleine James gluckste vor Freude. Cory streichelte seinem Sohn vorsichtig über den Kopf. Dann drehte er sich um und gab seiner Frau einen Kuß. Sie mussten sich jetzt auf den Weg zur Taufe machen wenn sie noch rechtzeitig kommen wollten. Cory setze seinen Sohn in den Maxi Cosi und verstaute den Kinderwagen im Kofferraum während Julia auf dem Beifahrersitz Platz nahm. Die Fahrt zur Kirche dauerte nicht lange. Als Julia bemerkte das sie schwanger wurde verkauften sie und Cory sofort ihr Haus in L.A un
Taufe.jpg

Google

zogen in die Hügel. Bis zum Haus ihres Onkels waren es nur wenige Minuten mit dem Auto. Ihr Blick auf die Stadt der Engel war atemberaubend. Cory hatte in der Zwischenzeit eine feste Rolle in einer Daily Soap ergattert nachdem er bei " LIma - Herzlich Wilkommen" ausgestiegen war. Julia spielte noch weiterhin ihre Rolle, allerdings war sie seit fast 6 Monaten natürlich nicht mehr auf dem Schirm gewesen. Vor der Kirche wartete bereits schon die kleine Menge an geladenen Gästen. Ausser Julias Onkel und Dianna waren noch einige Kollegen aus der Serie, der Produzent Ryan Murphy, ein paar alte Glee Darstelle und die Taufpaten da. Da Cory und Julia bei Jennifer, der Tochter von Lina und Harry Paten waren gab es keine Diskussion das die beiden nun diese Aufgabe bei Jame übernehmen würden.Julia begrüsste alle herzlich. Lina hatte Jennifer auf dem Arm und die Kleine begrüsste ihre Lieblingstante mit einem feuchten Schmazter auf die Wange " Hallo,schön das ihr alle da seit. Lasst uns reingehen, wir sollten bald anfangen." Die kleine Gruppe begab sich in die Kirche wo der Pater schon wartete. Auch er begrüsste das Elternpaar herzlich und die Paten. Die Zeremonie begann und der kleine Junge wurde in das Taufbecken getaucht, was natürlich mit lautem Gebrüll quittiert wurde. Aber sobald er wieder sicher und warm im Arm seiner Patentante lag beruhigte sich James wieder und begann an seinem Daumen zu lutschen. Julia und Cory blickten glücklich auf ihren Sohn hinunter und strahlten um die Wette. Der Pater sprach noch die obligatorischen Segnungsworte und verabschiedete die Gruppe herzlich. Draussen erklärte Dianna dass sie und Matti einen kleinen Empfang bei sich vorbereitet hätten und nun doch bitte alle mitkommen sollten. Julia schickte ihrem Onkel einen v
Taufbecken1.jpg

Google

ielsagenden Blick der bedeuten sollte, "wir wollten doch gar nicht feiern"! Matti zog entschuldigend die Schultern hoch und wies mit dem Finger vorsichtig auf Dianna. Diese bemerkte diese Geste und schlug halb lachend halb gespielt wütend ihm auf die Hand. Beide mussten lachen. " Komm schon Julia, ist doch nichts besonderes." Sie lies die Schultern fallen. " OK, ich hab ja eh keine Wahl." Die Gruppe setzte sich geschlossen mit den Autos in Bewegung und in weniger als einer halben Stunde waren alle im Garten bei Matti und Dianna und feierten. Es gab kleines Fingerfood sowie Sekt und alkoholfreie Getränke. Cory achtete in der Zwischenzeit extrem darauf keinen Tropfen Alkohol anzurühren. Matti bewunderte die Einstellung, nach und nach hatte sich ihr Verhältniss normalisiert. Matti machte Cory keine Vorwürfe mehr wegen der Geschichte damals weil er sah das er es ernst mit seiner Nichte meinte. Die Hauptperson des Tages, der kleine James schlief in seiner Wiege seelenruhig. Julia lies ihren Sonnenschein keine Sekunde aus den Augen bis Cory sie böse daran erinnerte bitte auch mal etwas zu essen und vor allem zu trinken. Er scheuchte sie weg und passte in dieser Zeit auf den Kleinen auf. Als Julia sich gerade ein grosses Glas mit Wasser eingoss meldete sich ihr Handy. Sie blickte etwas wütend auf das Display da sie nicht wusste wer sie heute stören wollte. Als sie die Nummer vom Studio sah stellte sie das Glas auf dem nächsten Tisch ab und ging ins Haus. Cory suchte bereits nach ihr als er Julia heftig gestikulierend im Haus entdeckte. Er trat durch die Tür und wollte gerade etwas sagen als ihm seine Frau mehr als deutlich zu verstehen gab das er wieder verschwinden sollte. Cory hob entschuligend die Hände über den Kopf und verlies wieder das Wohnzimmer. Endlich nach mehr als 25 Minuten kam auch Julia wieder raus und stellte sich als ob nichts währe zu den Gästen. Cory unternahm einen zweiten Versuch und ging zu ihr rüber. Sobald er neben ihr stand und anfangen wollte etwas zu fragen legte sie schon los. " Was ist mit James, wo ist er?" " Beruhig dich mal, unser Sohn schläft friedlich in seinem Wagen und den habe ich damit er mehr Ruhe hat ins Schlafzimmer von Dianna und Matti gestellt. Sie ist übrigens gerade nachschauen wie es ihm geht!" Julia fuhr regelrecht zusammen. " Ok, ja dann ist ja gut." Cory nahm seine Frau in den Arm. " Jetzt beruhig dich Schatz, alles ist gut. Du bist völlig unruhig. James geht es gut und nun geniese endlich mal den Abend." Beim Kuß auf ihre Stirn schloss Julia die Augen. Am liebsten hätte sie in diesem Moment geheult aber sie wollte nicht hier die Drama Queen spielen. Aber momentan war ihr traurig zumute, das Telefonat hatte ihre Welt, so wie sie war in sich zusammenbrechen lassen.Sie atmete tief durch. " Du hast Recht, ich nehme jetzt einen Schluck Sekt und dann versuche ich mich zu entspannen." " Das ist meine kleine Frau." Julia leerte drei Gläser in einem Zug. Heute war ihr alles egal, morgen früh würde sie es büssen aber das war jetzt egal. Gegen 22.00 gingen auch die letzten Gäste und auch Cory und Julia machten sich auf den Weg nach Hause. Sie verabschiedeten sich von Matti und Dianna und dankten ihnen natürlich für den schönen Abend. Julia gab freiwillig die Autoschlüssel her und setzte sich auf die Rückbank. James schlief friedlich in seiner Autoschale. Zuhause angekommen machten die Drei sich fertig fürs Bett. James wurde einfach in sein Bettchen gelegt nachdem er neu gewickelt worden war. Cory kroch unter die Decke zu Julia aber diese war schon fest eingeschlafen. Auf Cory fielen alsbald die Augen zu.

Das Gespräch

Julia wurde wach als ein Sonnenstrahl ihr direkt auf das rechte Auge schien. Sie hätte lieber die Augen gar nicht aufmachen sollen. Der Schmerz in Kopf war grausam. Sie stöhnte und schlug mit der Hand auf dei rechte Seite des Bettes. "Cory, wach auf bitte. Ich brauch ne Kopfwehtablettte." Erst nach einigen Augenblicken stellte sie fest das ihre Hand ins Leere schlug. Die andere Hälfte des Bettes war leer. Nach dieser Irritation kämpfte sich Julia aus dem Bett und schlurfte aus dem Schlafzimmer. Im Vorbeigehen blickte sie ins James KInderzimmer und stellte fest das er im Bettchen lag. Sie ging die Treppe hinunter in Richtung Küche und versuchte dabei sich so wenig wie möglich zu bewegen und die Augen geschlossen zu
Tablette.jpg

Google

halten was in ihrer jetzigen Situation gerade zu lächerlich war denn sie stieß alle Sekunde bald an einem Schrank, Stuhl oder einer Treppenstufe an. Bei jedem erneuten Schmerz fluchte sie laut in sich hinein nur um sofort es wieder zu bereuen. Endlich hatte sie das Regal in der Küche erreicht und lies Wasser in ein neues Glas fliesen. Die Tablette die umgehend hinein flog sprudelte fröhlich vor sich hin. Sie nahm das Glas von der Anrichte und ging in Richtung Wohnzimmer. Wegen der gerade aufgehende Sonne kniff sie Augen soweit es ging zusammen um den Schmerz so erträglich wie möglich zu machen. Sie blieb vor dem grossen Ledersofa stehen und lies sich nach hinten fallen." AHHHHHHHHHHHH SAG MAL SPINNST DU ?!?!?!!?" Julia lies das Glas fallen und stand sofort wieder seknkrecht. Von unten schaute sie Cory an der sich den Bauch hielt. " Hast du nicht gesehen das ich hier liege?" Er schien ein wenig sauer zu sein. " Nein, sorry. Ich hab dich gesehen aber warum schläfst du bitte auf der Couch?" Cory richtete sich auf und blickte seine Frau schräg an. " Schon mal neben nem Schnapsladen gepennt?" Julia verzog das Gesicht. " Du brauchst gar nicht so augewühlt schauen. Du hast so dermassen nach Alkohol gerochen heute Nacht, da bin ich ausgezogen." Er war aufgestanden und streckte sich ausgiebig, gefolgt von einem tiefen Gähnen. " OK, tut mir ja leid. Ich fühl mich auch scheisse!" " Das glaub ich dir, so siehst du auch aus. Hör zu, du springst jetzt unter die Dusche und ich mach in der Zwischenzeit Frühstück." " Ich habe....." " KEINE WIDERREDE; DU RICHST WIE IN SCHNAPS GEBADET UND JETZT AB UNTER DIE DUSCHE UND DANACH WIRD GEGESSEN!" Julia hob die Arme beschwichtigend und ging in Richtung Badezimmer. Das heiße Wasser tat gut, Julia merkte wie ihre Lebensgeister wieder wach wurden. Nach 20 Minuten kam sie, frisch geduscht und in einen gelben Bademantel gehüllt wieder raus Auf dem Tisch standen schon Orangensaft, Croissants und selbstgemachte Marmelade. " Na du Schnapsdrossel, wieder fit?" " Jaja, schon gut, da trinkt man einmal zuviel und was sagt der Mann über einen? " " Warum hast du überhaupt so getrunken? Sonst rührst du nicht mal das Glas Sekt an Sylvester richtig an?!" Julia biss sich auf die Unterlippe. " Duuu, ich muss mit dir reden!" Man hätte eine Stecknadel fallen hören können. Cory legte das
Finn angry.jpg

Google

Messer behutsam auf die Seite. Er faltete die Hände über dem Tisch. " OK, ich höre mal dir aufmerksam zu." Julia schluckte merklich. " Also, gestern auf der Feier nach der Taufe hat mein Manager angerufen." " Ok, was wollte Dave?" " Er sagte mir das er mit dem Chef Producer des Studios gesprochen hat. Und der ist der Meinung das meine Rolle in der Serie eine Auffrischung bekommen sollte." Cory legte die Stirn in Falten. " OK? Was soll das bedeuten ?" " Er ist der Meinung das mein Gesicht etwas langweilig geworden ist für die Zuschauer!" Cory war ruckartig aufgesprungen. " Was hat der gesagt!?!?!? Ich glaub ich muss gleich mal jemanden besuchen!" " Beruhig Dich bitte. Es bringt nichts sich darüber aufzuregen. Sie wollen oder werden mich durch eine andere Schauspielerin ersezten. Ich soll nächste Woche für die finale Szenen ins Studio kommen. Dann bin ich raus!" " Und wie haben die sich das so vorgestellt?" Cory´s Gesicht war in der Zwischenzeit hellrot vor Wut! " Ganz einfach, ich habe in der Serie einen schweren Unfall mit grausamen Gesichtsverletzungen und muss mich plastischen Operationen unterziehen. So werde ich ausgetauscht!" Julia nahm einen Schluck Orangensaft und nahm Platz. " Ja so ist das. Ich bin raus. Ab nächster Woche wird " Lima, herzlich Wilkommen" ohne mich weiter gehen. Naja vielleicht ist es auch gut." " Wie bitte??? Hallo Julia, was ist bloss mit dir los? Du hast diese Serie erst zur Nummer 1 gemacht, du warst von Anbeginn an mit dabei. Und jetzt schmeissen die dich einfach so raus! Nein das lässt du, das lassen wir uns nicht gefallen. Wir fahren gleich zu Dave und der wird einen Termin beim Producer machen!" Cory sah entschlossen aus und somit bekam Julia zumindest wieder etwas Mut. Nach dem Frühstück stiegen sie ins Auto und fuhren zu Dave´s Büro. James hatten sie glücklicherweise bei Dianna und Matti lassen können. Als Dave sie sah hob er beschwichtigend die Hände. " Hey Leute, bitte keinen Ärger. Ich mache nur meinen Job." " Deinen Job? Mann dein Job ist es dafür zu sorgen dass meine Frau Arbeit hat und nicht sie aus der Serie hinaus zu schmeissen!" Cory stand direkt vor dem Agenten der fast 2 Köpfe kleiner war. " Cory, du weist doch wie so etwas läuft. Ab und an braucht eine Serie ne Auffrischung, dann muss man einige Räder neu drehen. Leider hat es diesmal Julia erwischt. Aber sie bekommt ganz sicher bald wieder Job´s. Ich bin schon in Gesprächen." " Ok, was hast du den eventuell für mich ?" Julia war auf einmal neben ihrem Mann erschienen. Sie hatte neuene Kampfgeist entwickelt. " Nun, es ist noch nicht in trockenen Tüchern, deswegen will ich noch nichts sagen." " Oh komm schon Dave, ich bin schon zu lange in dem Geschäft als dass ich solche Ausreden nicht kennen würde. Du hast nicht einen neuen Job für sie in peto, richtig?" Dave wurde schlagartig still. Er versuchte den Blicken der Beiden auszuweichen aber Cory lies nicht locker. " Gibs zu Dave, du hast Julia fallen gelassen?!" " JA VERDAMMT, WAS HÄTTE ICH DEN TUN SOLLEN? ICH HABE DA DIESES NEUE GESICHT SEIT EINIGER ZEIT UNTER VERTRAG UND DIE WILL NATÜRLICH AUCH SPIELEN:" " Moment mal, soll das etwa heißen sie übernimmt meine Rolle?" Dave hatte sich hinter seinen Schreibtisch gesetzt. " Ja, Lina wird deine Rolle übernehmen. Du bist jetzt Mutter Julia, dir nimmt man die flippige junge Frau nicht mehr ab. Du hattest deine Zeit aber jetzt sind halt andere dran. So ist halt das Geschäft." Cory war im Bruchteil einer Sekunde um den Schreibtisch herum und hielt Dave mit einer Hand am Kragen in der Luft. " Sie das hier als formlose und fristlose Kündigung an Dave!" Mit diesen Worten lies er ihn los und Dave krachte mit dem kompletten Gewicht auf seinen Stuhl der sofort nachgab und in mehrere Teile zerbrach. " Komm Schatz, wir gehen."

Wohin ???

Auf der Heimfahrt sprachen beide kein einziges Wort miteinander. Viel zu hart waren die letzten Minuten gewesen. Julia konnte es einfach nicht glauben was da eben passiert war. Sie holten James ab und erzählten was passiert war. Dianna und Matti wahren natürlich mehr als geschockt und sauer. Matti versprach sich umzuhören und die Augen offen zu halten wegen einem neuen Job. Allerdings warnte er davor zuviel zu erwarten da momentan die Lage auf dem Schaupielmarkt hart war. Julia verstand es, auch
Toshiba-82-zoll-tv.jpg

Toshiba.com

wenn es schwer war. Cory versuchte sie den restlichen Abend über aufzumuntern aber dies gelang nicht wirklich. Schlussendlich schliefen beide vor dem Fernseher bei einer Folge von American Idol ein. Erst als James sich mehr als deutlich bemerkbar machte schnellten beide von der Couch hoch. Cory schaltete den Fernseher aus während Julia den Kleinen frisch machen ging. Es dauerte eine ganze Zeit bis Julia zu Cory unter die Decke schlüpfte. " Hat der Kleine Probleme gemacht?" " Ähhh, nein, nein. Ich hab noch kurz mit einer alten Kollegin aus der Schauspielschule gesprochen. Ich hatte noch ihre Handynummer und habe angerufen." " Um diese Uhrzeit? Und die ist rangegangen?!" " Ja, mein Gott, es gibt Menschen denen macht so etwas nichts aus." " Sorry, musst mich aber net so anschnautzen ok?!" Julia saß aufrecht im Bett und blickte zu Cory hinüber. " Du hast Recht Schatz, du kannst nichts dazu, im Gegenteil, ohne Dich würde ich diese Zeit gar nicht überstehen. Ich liebe Dich." " Und ich dich auch, komm mal her." Julia beugte sich rüber und legte sich in den Arm von Cory. Ihr Kopf lag direkt neben seinem nackten Brustkorb. Beim beruhigenden regelmässigen Klopfen seines Herzens schlief Julia ein. Auch Cory übermannte der Schlaf nach einiger Zeit. Zwei Stunden später schlich Julia durch das Haus. Sie hatte sich den lautlosen Wecker ihres Handys vorsorglich gestellt gehabt. Nun lies sie Cory schlafend zurück und zog leise und vorsichtig ihr Schuhe an. James, der friedlich in seinem kleinen Bettchen schlief gab sie einen Kuss auf die Stirn. Ihr war überhaupt nicht wohl bei dem was sie jetzt tat aber ihr blieb eigentlich keine andere Wahl. Zum Glück hatte sie ihr gelbes Cabrio vor einem Jahr in ein modernes Hybrid Auto getauscht. So hörte niemand wie der kleine Elektromotor zündete. Sie bog direkt auf die Strasse nach links ab,  in Richtung Downtown L.A.. Das Radio stellte sie aus, bei dem was sie vorhatte war ihr schon unwohl genug. Nach mehr als einer Stunde war sie endlich da. Das Gebäude sah nicht sehr vertrauenserweckend aus. Aber man hatte ihr diese Adresse genannt. Sie schaute noch mal auf das Display ihres Handys. Es war 1.30 Uhr und sie war an der richtigen Adresse. Es war niemand zu sehen, und Julia war es sehr mulmig zumute. Just in diesem Moment fing ihr Handy an zu vibrieren. Hektisch nahm sie das Gespräch an. " Hallo?!" Julia hörte aufmerksam zu und legte nach weniger als eine Minute auf. Jetzt betrat sie das grosse Gebäude, das wohl mal eine Fabrik gewesen sein musste, durch die einzige Tür aus der Licht schmmerte. Drinnen war zu ihrer Überraschung, mehrere grosse beleuchteten Schilder. Eins warb für einen Musikclub , das zweite für eine Bar die wohl zu dem Club gehört und ein drittes, rotes Schild für eine Agentur. " Red Flash Promotions" so wie der Anrufer ihr es gesagt hatte. Julia nahm die Treppe hinauf in den 3. Stock den der Fahrstuhl machte ihr einen weniger vertrauenswürdigen Eindruck. Als sie oben war stand sie vor der Tür mit dem Firmenschild darauf. Vorsichtig klopfte sie an, nach einigen Momenten waren Schritte hinter der Tür zu hören. Die Tür wurde geöffnet und Julia trat ein. " Guten Abend oder eher sogar Morgen darf man wohl sagen?"

Den Gürtel enger machen ?

Cory fragte diesen Morgen nicht was passiert war. Als Julia gegen 6 Uhr nach Hause gekommen war und sich wieder zu ihm ins Bett gelegt hatte tat Cory einfach so als ob er schlafen würde. In Wirklichkeit war er aufgewacht als Julia die Tür beim verlassen hinter sich geschlossen hatte. Er war umgehend an das grosse Fenster geeilt und hatte nur noch die Lichter von Julias Auto gesehen. Jetzt saßen sie wieder zusammen am Frühstücktisch und Cory beobachtete genau was seine Frau machte. " Alles ok Cory oder warum schaust du so angestrengt mich an?" " Darf ich meine Frau nicht anschauen?" " Doch doch, noch etwas Rührei?" " Ja, sehr gerne. Was hälst du davon wenn wir mit James heute in den Park oben an der Siedlung gehen.?" " Hört sich gut an, nur ich muss bis 14.00 Uhr wieder hier sein für einen Termin!" " Termin? Welchen Termin? " Cory hatte die Stirn in Falten gelegt. " Ich hab dir doch von meiner Bekannten von der Schauspielschule erzählt, naja und wir wollen uns heute gegen 15.00 Uhr in der Stadt treffen. Und ich muss mich noch umziehen, einen Parkplatz finden , du weist ja wie so etwas ist." " Ahh ok, kein Ding. Ich kann Dich ja hinfahren, dann musst du keine Parkplatz suchen. Und wenn du ferig bist hol ich dich. " " NEIN NEIN:::::" Julia hatte unbewusst laut und erregt geantwortet. " Ich meine, du musst dir gar keine Umstände machen. Ich fahr alleine hin sonst sitzt du ja auf glühenden Kohlen nur um mich abzuholen." " Ach macht doch nichts, ich geh dann einfach ein paar Leute besuchen, ich meine James hat sie ja noch gar nicht alle kennengelernt und ausserdem treffe ich so deine Kolleging von der Schule." " Ne Cory, ich fahr alleine, wir haben so viel zu besprechen da würdest du nur stören. Mach dir nen schönen Abend." " Ok, wie du willst!" Julia versuchte nicht in Cory´s Augen zu blicken denn sonst hätte die Gefahr bestanden das er ihre Lüge erkannt hätte. Warum tat sie nur so etwas? Sie wusste es selber nicht aber sie konnte nicht anderst.. Sie frühstückten in Ruhe fertig ohne auch nur einmal noch über das Thema zu sprechen. Julia machte James fertig, packte Ersatzwindeln ein und seine Flasche. Sie hatte sofort auf Flasche umgestellt da sie selber nicht genug Milch produziert hatte. Cory wartete bereits im Auto und alle fuhren gemeinsam in Richtung Park. Cory dachte während der gesamten Autofahrt über ihre Diskussion nach. " Sie will nicht das ich weis wo sie hingeht?! Was hat sie nur vor mir zu verheimlichen? " Just in diesem Moment fiel ihr etwas ein, sie hatten sich damals doch beide diese App auf ihre Handys geladen. Das war es, so konnte er zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Zufrieden grinsend fuhr Cory weiter.

Die Zeit im Park war herrlich. Cory und Julia hatten einen Platz unter einer alten Eiche gefunden und ihre Decke ausgebreitet. James lag zwischen beiden und fand es lustig sich von einer auf die andere Seite zu rollen. Cory schaute dabei immer wieder intensiv seine Frau an. " Ist was Schatz?" "Nein, nein ich habe nur
Finn 21.jpg

Google

überlegt wann wir so etwas das letzte Mal gemacht haben? Einfach nur eine Decke genommen und sich auf eine Wiese gelegt?" "Das weist du doch du Schwerenöter, damals hat aber keine Sonne geschienen!" Beide mussten grinsen als sie sich an die Akton erinnerten die Julia angesprochen hatte. Die Stimmung wurde leider allzu rasch vom Klingeln eines Mobiltelefons unterbrochen. " Sorry, das ist meins!" Julia war aufgesprungen und mit dem Telefon in der Hand verschwunden. Erst einige Schritte von Cory und James entfernt nahm sie das Gespräch an. Cory´s Miene verfinsterte sich sofort auf einen Schlag. Er blickte aufgeregt und wütend in Julias Richtung. Nach mehreren Minuten kam diese zurück und sagte ohne auch nur auf eine Äusserung zu warten. " Ich weis was du jetzt sagen wirst aber ich muss wirklich weg. Der Termin ist nach vorne verschoben worden:" " Wie?? welcher Termin, der mit deiner Bekannten oder was ?" Julia stockte einen Moment was Cory nicht verschlossen blieb. " Äh ja, sie kann später nicht weil sie weg muss. Also ich würde sagen wir fahren schnell nach Hause und dann fahre ich sofort weiter." "Also Julia, jetzt mach mal einen Punkt, wir fahren jetzt in die andere Richtung nur damit du in dein Auto steigen kannst um dann den doppelten Weg zurück zu fahren? Und du sagst du hast keine Zeit?!" Julia wurde kreidebleich. " Was meinst du damit ?" " Ganz einfach, du steigst jetzt in dieses Auto und ich fahre dich zu deinem Termin. Alles andere ist purer Schwachsinn!" Cory lies keinen Zweifel in seinen Worten aufkommen so dass Julia die Decke zusammenroltle und James in seinen Autositz legte. " Aber Cory, währe es nicht besser ...." " Nein Julia, ich fahr dich jetzt zu diesem beschissenen Termin und gut ist. Man weswegen streiten wir uns hier eigentlich.?!" " Ich habe keine Ahnung Schatz!" " Gut, dann geht es Dir genauso wie mir." Cory legte den Gang ein und das Auto fuhr mit quitschenden Reifen los. " Nicht so schnell mann, wir sind nicht auf der Rennstrecken!" " Ja ist
Picknik.jpg

gesund-durch.de

ja gut." Cory bremste merklich ab und achtete bei jedem Schild peinlich darauf genau nach Vorschrift zu fahren. Die ersten 10 Minuten sprach keiner von beiden ein Wort. Erst als das Schild Downtown auftauchte bemühte sich Cory um ein Gespräch." Wo wohnt den deine Freundin gleich noch mal?" Julia antwortete ohne nachzudenken. " Habour Way 11/c ." " OK ? Das ist aber unten an den Docks oder ? Komische Gegend, da gibt es doch so gut wie keine Wohnungen!! " Äh, ja, ähmm sie wohnt da in einem Loft, ist wohl so ne alte umgebaute Lagerhalle." " Wow, da muss sie ja super verdienen, die MIete für sowas kostet bestimmt um die 2.000 -3.000 $ im Monat oder ?" " Keine Ahnung, du ich frag net wie viel Miete jemand zahlt!" Cory hatte begriffen, wenn seine Frau so ruppig antwortet wollte sie kein weiteres Gespräch. Er beobachtet sie trotzdem aus dem Augenwinkel, irgendetwas schien nicht ok zu sein. Julias Blick war eher hilfesuchend und flehend so wie sie aus dem Fenster starrte. Nach über 1 Stunde Fahrt durch das Verkehrschaos LA´s hatten sie endlich die Docks erreicht. " So, ich würde sagen wir sind da. Hier ist 11/c aber das sieht nicht nach einem Loft aus:" " Es ist aber eins da, ganz bestimmt. Sei doch nicht immer so negativ!"  Bumm schon wieder, Julia hatte ihn angefahren und Cory wusste nicht warum. Die Gegend sah wirklich herunter gekommen aus und er machte sich nur Sorgen. " Wann soll ich dich abholen?" " Ich ruf dich am besten an, wird aber bestimmt sehr spät, fahr am besten nach Hause, ich nehme dann ein Taxi!" " Ein Taxi?? Bis zu uns? Ich hoffe du hast die goldene Karte dabei, das sind locker 150 - 200 $!" " Mein Gott, seit wann bist du so Geldgeil, dann ist es halt so. Fahr jetzt nach Hause, James muss bald ins Bett!" Und mit diesen Worten war Julia ausgestiegen und hatte die Tür hinter sich zugeschlagen. Cory blieb nichts anderes übrig als etwas doof drein zu blicken. Er brauchte einige Momente bis er sich wieder gefangen hatte. Dann blickte er seinen Sohn an und meinte nur :" Kleiner, jetzt müssen wir Männer die Kohlen wohl wieder aus dem Feuer holen!"

Eine böse Überraschung

James schlief jetzt friedlich. Cory war nach Hause gefahren und hatte James wie befohlen ins Bett gelegt. Allerdings wollte er direkt wieder in die Stadt fahren wo er Julia hatte austeigen lassen. Um seinen Sohn nicht alleine zu lassen hatte er Dianna und Matti überredet heute auf den Kleinen aufzupassen. Matti hatte er nur erzählt das er sich mit einem wichtigen Produzenten treffen musste und Julia bei einer Freundin sei. Die beiden hatten sofort zugestimmt, Dianna war mehr als verrückt nach dem Kleinen. So saß Cory also schon
Dunklestrasse.jpg

fotocommunity.com

keine 10 später wieder im Auto und fuhr den Weg zurück. Nach mehr als 90 minütiger Fahrt war er wieder vor dem Haus angelangt. Er machte den Motor aus und lief über die Strasse, es war nur eine schwache Neonbeleuchtung zu sehen hinter einer Tür. Cory war etwas unsicher aber er drückte sie auf. Zu seiner Verwunderung stand er in einem Treppenhaus mit verschiedenen Werbeschilder die bunt angeleuchtet waren. Ein roter Pfeil wies nach oben in einen anderen Stock. Ohne genau zu wissen warum stieg Cory die Stufen hoch. Ihm war nicht wohl dabei aber er musste wissen was mit Julia los war und die Antwort war in diesem Gebäude, das spürte er ganz deutlich. Nach einigen Stufen kam er auf eine Etage mit einer offenen Tür. Auch hier folgte er einfach seinem Instinkt und betrat vorsichtig den Gang. Er war im Vergleich zum Treppenhaus spärlich beleuchtet. Es roch alt und irgendwie feucht. Von irgendwo drank schwache Musik an sein Ohr. Er war verwundert wie lange dieser düstere Gang war aber endlich, nach einer weiteren Biegung erreichte er einen Tür hiniter der eindeutig die Quelle der Musik zu finden war. Er drehte am Knauf und tatsächlich öffnete sich das Schloß. Cory wagte einen Blick und war schockiert! Julia hatte ihn gar nicht bemerkt, sie hatte niemand mehr bemerkt in den letzten 10 Minuten. Sie war völlig losgelöst und das merkte auch ihr Partner unter ihr. José war ein gutausehender 22 jähriger Einwanderer aus Puerto Rico. Sein Oberkörper war muskulös und seine Haut braun gebrannnt. Sein Akzent hatte diesen
Bett fuss.jpg

photocase.de

leicht süsslichen Schlag. " Oh ja Schatz, du machst mich glücklich." Julia sah ihm mitten ins Gesicht und lächelte sanft. In diesem Moment stürmte ein völlig ausgeflippter Cory ins Zimmer und brüllte." SAG MAL SPINNST DU IDIOTIN!? WAS MACHST DU DA???!!" Julia zog schnell sich die Decke über den Oberkörper. " Cory, verdammt was machst du hier? ! Ich dachte du bist zuhause bei James." " Tja, da hat sich die Dame wohl geiirt. Aber keine Sorgen, dein Sohn ist gut versorgt. Dianna und dein Onkel sind bei ihm. Ich bin nochmal hierher gefahren weil ich mir Sorgen gemacht habe. Deswegen hast du dich also nachts heimlich aus dem Staub gemacht!" " Dddd.....uuu hast das mitbekommen ?" " OH JA DAS HABE ICH!" " Cory, bitte es ist nicht so wie du denkst..." " NIcht so wie es ist?? Hallo, ich verstehe schon. Das ist wohl die Retourkutsche für die Sache damals mit Lea oder wie? Ich hab mich tausendmal entschuldigt und ich war betrunken dabei. Aber das hier! Du ekelst mich an. Weist du was, ich will gar nichts hören mehr, macht doch weiter wo ihr gerade aufgehört habt. Ich fahr jetzt nach Hause und bitte die beiden Babysitter ob sie die nächsten Tage auf James aufpassen können. Ich such mir ein Hotel!"

Julia wollte noch etwas erwiedern aber er war schon durch die Tür verschwunden und weg. Cory Monteith war soeben aus ihrem Leben verschwunden und sie war schuld. Ihr blieb nichts anderes übrig als ihre Sachen zu packen und zu verschwinden. " Hey Julia, wer war der Typ?" " Das? Das war mein Mann!" " Oh das ist scheiße, du hast ihm nichts von dem hier und uns erzählt gehe ich jetzt mal davon aus?!" " Klar, hallo, so etwas kann ich dem Mann den ich liebe nicht erzählen. Mann so ein Mist. Ich geh jetzt besser." José blickte sie mit seinen schwarzen Augen an. " OK, würde sagen wir lassen das für diese Woche aber ich will dich am Montag wieder sehen, verstanden?!" " Ja, schon klar. Ich versuch das mit Cory zu klären, er soll uns ja nicht noch mal stören!" " Das währe echt von Vorteil, macht nämlich sonst keinen Spaß!"

Als Julia über 1,5 Stunden später nach Hause kam sah sie noch Cory´s Pick Up wegfahren. Für einen kurzen Moment überlegte sie dem Taxifahrer zu sagen er solle umdrehen und dem Auto folgen. Aber sie wusste besser als jeder andere das im Moment mit Cory nicht zu reden war. So weh es ihr tat aber sie musste ihn ziehen lassen. Im Haus waren bereits Dianna und ihr Onkel. Sie erzählte was passiert war und die beiden hörten aufmerksam zu. " Man und du hast Cory nichts erzählt?" " Nein Onkel, leider nein:!" " Ganz ehrlich? Ihr Zwei seit unglaublich. Wenn ihr nur miteinander reden würdet bevor etwas passiert ist dann könnte das alles verdammt viel leichter sein.!" " Hör auf verdammt, glaubst du nicht ich bin schon fertig
Tumblr34 static dianna agron gif 20.gif

Google

genug? " Matti hatte gemerkt dass er wohl eben ein wenig zu hart war. was auch wohl dazu beigetragen hat war das Dianna ihn bitterbös angeblinzelt hatte. Julia wusste das ihr Onkel auch kein Engel gewesen war. Auch er hatte vor kurzem seiner Frau gestanden dass er wohl einmal, wenn auch in Florida und sie nie wieder gesehen hatte, einen Seitensprung mit einer anderen Frau gehabt hatte. Dianna hatte ihm verziehen und Matti wusste das er mehr als dankbar hatte sein müssen deswegen. Er beschwor auch immer wieder seit dem wie leid es ihm tat und er war auch seit diesem Vorfall nie wieder schwach geworden. Er nahm seine Nichte in den Arm. " Es tut mir leid, ich habe als letztes das Recht dich zu maßregeln, aber was machst du jetzt?" Julia blickte ihn an. " Ich weis es nicht. Er wird mir bestimmt nicht zuhören wollen aber ich kann auch nicht aufhören mit dem was ich tue!" " Das weis ich, soll ich mal mit ihm reden?" " Oh nein, du auf keinen Fall, überleg mal, damals als die Geschichte mit Lea passiert war hättest du ihn fast gelyncht. Ich bin ja schon froh dass ihr euch wieder so gut versteht aber ich glaube nicht das er dir in dieser Situation zuhören würde! Nein, ich werde das machen müssen aber ich muss ihm Zeit lassen. Momentan ist er komplett durch den Wind!" Dianna brachte James in Bettchen und dann saßen alle Drei am Tisch und tranken eine Flasche Rotwein. Auf die Frage ob sie alleine bleiben konnte oder jemand bei ihr bleiben solle verneinte Julia. Sie verabschiedete die Beiden und beschloss nach diesem "tollen" Abend auch schlafen zu gehen. Sowie sie das leere grosse Ehebett sah und sich in die Decke zu kuscheln versuchte wurde ihr auf einen Schlag bewusst dass sie nun seit fast zwei Jahren zum ersten Mal wieder alleine in ihrem Bett schlafen werde.Das letzte Mal war sie noch in ihrem schönen Loft in Downtown gewesen. Sie konnte nicht anderst als zu weinen. Sie weinte sich in einen unruhigen Schlaf, in den Träumen tauchte immer wieder Cory auf und sie konnte ihn nicht festhalten, Jedesmal war es als ob jemand mit der Fernbedienung den "Aus Schalter" drückte in der Sekunde wenn beide sich nah gegenüber standen. Immer wieder auf Anfang....

Der kranke Wahnsinn!!!!!!

Cory gähnte laut. Mit der rechten Hand schlug er den Wecker aus der schrecklich jaulte. Er wischte sich über das müde Gesicht dann quälte er sich aus dem Bett. Im Bad drehte er erstmal das heiße Wasser in der Dusche auf. Warum in diesem Hotel das warme Wasser immer 5 Minuten brauchte wusste er echt nicht. In den 3 Wochen die er schon hier war hatte er schon bestimmt 20 x an der Rezeption bescheid gesagt und immer nur zu hören bekommen:" Wir kümmern uns bald darum." In der Zwischenzeit war es ihm schon fast egal. Er putze sich die Zähne und sah im Spiegel wie so langsam das Glas beschlug, das Wasser war
Wecker.jpg

livingtools.de

endlich warm genug. Er genoss das Wasser auf seinem Körper, so langsam kehrten seine Lebensgeister zurück. Im Normalfall würde jetzt wenn er aus dem Bad kam eine heiße Tasse Kaffee auf ihn warten aber er war alleine in diesem Hotel, ohne Julia. Das was er in dieser Wohnung hatte sehen müssen hatte sich in seinen Kopf eingebrannt. Julia mit einem anderen Mann im Bett. Er war nach Hause gefahren, hatte seine Sachen gepackt und war in dieses Hotel gefahren. Seitdem hatten er und Julia zweimal gesprochen. Sie wollte ihm etwas erklären aber Cory wollte nicht zuhören, was sollte sie auch grossartig erklären. Er war einfach noch zu wütend auf sie. Vielleicht auch weil er selber mal so ein Idiot gewesen war und diese tolle Frau hintergangen hatte. Und er konnte sich eigentlich nicht vorstellen das sie so etwas auch machen konnte aber es war wohl passiert. Heute auf jeden Fall wollte er nicht mit ihr streiten oder sonst etwas denn heute würde er seinen Sohn abholen, er hatte James seit 5 Tagen nicht mehr gesehen. Nicht das Julia das nicht wolle oder Cory, nein er musste die ganze Zeit arbeiten. Man hatte ihn für einen Film verpflichtet und die Dreharbeiten für seine Gastrolle hatten die komplette Woche gedauert. Aber jetzt war er gleich auf dem Weg zu ihm. Als er den Weg zu ihrem Haus einschlug war ihm etwas komisch zu Mute. Die ganzen Erinnerungen kamen ihm hoch. Er atmete tief durch und setze den Blinker um rechts abzubiegen. Er stieg sofort in die Bremse! Vor seinem Haus stand ein Krankenwagen mit blinkenden Lichtern. Was war passiert? War etwas mit Julia passiert?  Er sprang aus dem Auto und rannte die 50 Meter den Weg entlang  und riess die Tür auf. " Was ist los, wo ist Julia??" Dianna kam schon auf ihn zugerannt. " Warte , geh da besser nicht rein!" " Was ist passiert?" Dianna hielt ihn immer noch fest. Da kam der Polizeiwagen mit rutschenden Reifen um die Ecke gefahren. " Der Rettungswagen war schneller da aber warte bis die Polzei reingegangen ist:" " WAS IST DENN LOS???????" Jetzt kam auch Matti raus zu ihnen nachdem er die beiden Polzisten ins Haus gelassen hatte. " Beruhig dich btite zuerst Cory. Also es gab einen Einbruch bei euch..." Cory hatte sich losgerissen und rannte ins Haus. Matti beeilte sich hinter ihm her zu kommen erreicht ihn aber erst als er vor der offenen Schlafzimmertür stand. " Cory bitte dreh nicht durch, sie lebt!" Cory blickte auf das blutverschmierte Bett. Dort lag, das Nachthemd zerissen, das Gesicht grün und blau und den Arm runter hängend
USA Police Car.jpg

blogspot.com

Julia! Er kniete sofort neben seiner Frau. Jemand legte ihm die Hand auf die Schulter. " Komm bitte runter, hier kannst du im Moment nichts tun. Lass die Saniäter und die Polizei ihre Arbeit tun!" Matti war im Zimmer aufgetaucht und zog den weinenden und schluchzenden Cory weg. Unten im Wohnzimmer saßen sie zu dritt am Tisch. Obwohl Matti wusste das Cory ein Alkohol Problem hat schenkte er ihm einen Whiskey ein. " Sagt mir bitte jetzt mal jemand warum meine Frau da oben mehr tot als lebendig liegt?" Dianna begann zu erzählen. " Sie müssen heute morgen gegen halb 7 ins Haus eingedrungen sein. Auf jeden Fall war wie wir um acht kammen schon die Türen aufgebrochen. Sie müssen leise gewesen sein denn Julia hatte nichts mitbekommen. Sie sind erst hier unten gewesen und haben den Wandsafe aufgebrochen und alle Schubladen durchgewühlt. Dann sind sie hoch in euer Schlafzimmer und naja.." Ihr versagte die Stimme, Cory hatte selber gesehen wie seine Frau ausgesehen hatte. Er konnte das was Dianna nicht ausprechen konnte sich denken und in diesem Mment wurde es ihm kotzübel. Dianna hatte sich wieder etwas gefangen. " Aber das war leider nicht das Schlimmste....." Cory wurde innerhalb von Bruchteilen aus seiner Trauer geholt. " WO IST JAMES???" Er sprang auf und rannte wieder die Treppen hinauf und hob fast die Tür zum Kinderzimmer aus den Angeln. " WO IST MEIN SOHN????^  Er hatte ein hoch rotes Gesicht, heulend brach er im Türrahmen zusammen. " Das kann doch nur ein Albtraum sein !" Dianna hatte sich neben ihm hingesetzt und hielt seine Hand. " Nein leider nicht. Cory ich kann dir gar nicht sagen wie fertig uns das auch macht:" " Was wollen die mit einem Kind? Ich meine erst machen sie das mit Julia und dann entführen sie ein schutzloses Kind. Wie krank ist so jemand?" " Ich weis es nicht, wirklich nicht. Ich denke die Polizei wird bald mit dir reden wollen. Fällt dir irgendjemand ein der etwas gegen euch haben könnte ?" " Nein Dianna, ich weis niemand der so etwas machen würde!" Cory saß völlig in Tränen aufgelöst auf dem Boden als einer der Polizisten auf ihn zukamm. " Mr. Monteith, haben sie einen Moment für uns?" Cory blickte dem Beamten in die Augen. Für einen Moment war er versucht ihm entgegen zu brüllen "Nein du ArsXXXXXXX meine Frau liegt da drin und und mein kleiner Sohn ist verschwunden, ich hab andere Sorgen als mit Dir zu quatschen:" Aber er besonn sich eines besseren und stand auf. "Sicher, lassen sie uns in das Arbeitszimmer gehen." Der Beamte folge Cory hinunter. Nach mehr als 1 Stunde kam er wieder heraus, er schien etwas gefasster jetzt zu sein. Matti nahm ihn in den Arm, vor nicht einmal  zwei Jahren währe das unvorstellbar gewesen aber Cory dankbar für die Geste. "Sie haben ihr Handy mitgenommen um zu rekapitulieren was eventuell passiert sein könnte. Sie vermuten dass die Einbrecher nicht mit dem Ziel zuerst hierher gekommen waren um James zu entführen oder Julia etwas anzutun. Dafür spricht das Chaos. Sie hatten etwas gesucht und nicht gefunden. Und erst dann haben sie sich den beiden zugewand. Ich soll mich auf jeden Fall bereit halten den sie denken das sich bald etwas tun wird. Vermutlich wird für James Lösegeld gefordert denn nach Geld oder Wertgegenständen haben die Einbrecher gesucht!" Dianna schlug instinktiv die Hände vor den Mund.In diesem Moment trugen die Sanitäter Julia auf einer Trage die Treppe hinunter. Sie hatte eine Atemmaske auf, mehrere Schläuche hingen aus beiden Armen heraus. Cory eilte an die Seite seiner Frau und hielt ihre Hand. " Hey Sonnenschein, halte durch bitte. Ich weis nicht wie ich sonst weiter machen soll?"  Dicke, schwere Tränen liefen sein Gesicht herunter. " Sie kann sie nicht hören, sie liegt in einem künstlichen Koma. Wir müssen sie so schnell es geht ins Krankenhaus bringen damit sie operiert wird." Die Sanitäter eilten an Cory vorbei und luden Julia in ihren Wagen der schon Augenblicke später mit heulenden Sirenen davon fuhr. Wieder blieb Cory alleine zurück und schaute dem Wagen nach. " Wem gehört der schwarze Pick Up da vorne ?" Der Verkehrspolizit war völlig überraschend aufgetaucht, zumindest für Cory und die Anderen. " Ähmm ich glaube mir." " Gut, dann bekommen sie den Strafzettel. Sie haben vor einem Hydranten geparkt. Entfernen Sie das Fahrzeug unverzüglich oder es wird abgeschleppt!" Mit diesen Worten reichte er einen Zettel weiter. " Schönen Tag noch, hier scheint ja was los gewesen zu sein!?" " Ja, der kranke Wahnsinn quasi Officer!"

Fight und Erkenntnis

Die Maschine gab einen grauenhaften Piepton von sich. Cory starrte wie benommen auf die immer wieder ansteigende Linie. Der Herzschlag von Julia war wenigstens wieder normal. Aber sie lag noch immer im Koma, nach zwei Operationen und mehr als 10 Bluttransfusionen war ihr Zustand immer noch als kritisch zu bezeichnen. Der Überfall war jetzt 5 Tage rum. Von James noch immer keine Spur und laut der Polzei gab es noch immer keine sinnvollen Spuren. Man verfolge aber jeden Hinweis aber es war in diesem Fall mehr als hinderlich dass Cory und Julia so abseits wohne da das nächste Haus fast 700 Meter entfernt sei,
Narkosemonitor.jpg

wikimedia.org

dadurch gab es eigenltich keine Augenzeugen. Die letzten Nächte hatte weder Cory noch Dianna oder geschweige denn Matti wirklich geschlafen. Jetzt aber überkamm ihn doch so langsam die Müdigkeit oder war es einfach das er den wummernden Kopfschmerzen einfach nachgeben wollte? Cory wusste es einfach nicht aber er schloss die Augen und legte den Kopf auf Julias rechten Arm. Ein unruhiger Schlaf übermächtige ihn sofort mit dem nervenden Piepen als Unterton. Erst als Dianna ihn unsanft weckte wachte er wieder auf. Zu den Kopfschmerzen hatten sich jetzt auch noch grausame Genickschmerzen gesellt. " Cory du hörst mir jetzt zu! Du packst jetzt dich und dein schlimmes Gesicht zusammen, fährst zu uns nach Hause und legst dich schlafen. Und keine Widerrede!" Sie schaute ihn mit einem so bitterbösen Blick an dass Cory wortlos aufstand, seine Jacke nahm und das Zimmer verlies. Auf dem Weg zu Mattis und Di´s Haus musste er immer wieder dagegen ankämpfen nicht einzuschlafen. Er öffnete die Tür und lies sich einfach auf die grosse bequeme Couch im Wohnzimmer fallen. Eine herrliche friedliche Ruhe lies ihn diesmal gut einschlafen. Erst als ein Vibrieren in seiner Hose unerträglich wurde wachte er wieder auf. Das Kissen auf dem sein Kopf gelegen hatte zeigte deutliche Spuren von Speichel. Er drückte sich hoch und tastete seine Jeans ab. Er hatte das Handy in der hinteren Tascher verstaut und holte es mit zwei Fingern heraus. Die Nummer die anrief war unterdrückt was ein wenig seltsam war da sonst niemand seine Nummer hatte den Cory nicht kannte. Er nahm das Gespräch an und war blitzartig hellwach! Die Stimme war kalt, verzerrt und definitiv nicht Cory bekannt.

" Mr. Monteith. Hören sie jetzt genau zu. Wir haben ihren Sohn. Noch geht es ihm gut aber dass kann sich wirklich schnell ändern. Und sie wollen doch nicht das ihm auf einmal ein Ohr fehlt oder eventuell ein Auge oder ?" " NEIN; VERDAMMT WAS WOLLT IHR?" " Ruhig, ganz ruhig. Ich mag es nicht  wenn man mich anbrüllt! Also, sie hinterlegen 5.000.000 $ an einem Platz den ich ihnen noch mitteile. Und bitte, keine markierten Schein, Peilsender oder sonst etwas. Und wenn wir die Bullen nur in der Nähe finden sollten können sie sicher sein das ihr kleiner geliebter James demnächst als Gulasch aufwacht!"

Dann war die Leitung plötzlich tot. Nichts mehr zu hören. Cory war die ersten Momente völlig irritiert. Was er
WUT.jpg

freebievectors.com

eben gehört hatte war schlimmer als alle Albträume der letzten Tage zusammen. Nach diesem Augenblick des Schockes kehrte das klare Denken wieder zu ihm zurück. Er nahm wieder das Handy zur Hand und wählte die Nummer des zuständigen Detectives. Seine Finger zitterten beim Wählen aber nach kurzem Klingeln hob er ab. Der Polizist hörte ihm aufmerksam dabei zu wie er alle Einzelheiten des Telefonates wiedergab. Am Ende lies er einige Sekunden der Ruhe verstreichen. " Sehr gut Herr Monteith, es war genau richtig uns zu informieren. Jetzt haben wir endlich einen Ansatzpunkt. Einer meiner Leute wird sofort vorbeikommen und einen "Zwitscherer" in ihr Handy einbauen!" " Einen was????" " Das ist ein Gerät das uns erlaubt das Gespräch zurück zu verfolgen. Damit können wir die Entführer bekommen wenn sie sich wieder melden und das werden sie müssen!" Und in der Tat, keine halbe Stunde später stand ein junger Polizeitechniker in der Wohnung und baute den kleinen Chip in Cory´s Smartphone mit einer solchen Geschicklichkeit ein dass er nur staunen konnte. Wenn der Entführer sich wieder melden sollte musste Finn nur 2 x auf das grüne Symbol tippen und schon war die Lauschleitung aktiv. Ein gewisses Hochgefühl machte sich bei ihm breit. Die Geschichte musste bald zu Ende sein. In seinem Tagtraum hinein klingelte wieder sein Handy. Völlig panisch blickte er auf das Gerät aber es war diesmal nicht Unbekannt sondern Dianna. "Hi Dianna..." " Komm sofort her. Es geht um Julia!"

Cory lies alles stehen und liegen und fuhr mit quitschenden Reifen los. Diannas Worte waren eingängig und machten ihm Angst. Keine 20 Minuten später war er bereits in der Lobby des Krankenhauses und wartete darauf das der Fahrstuhl wieder hoch gefahren kam. Kaum war die Tür auf drängte er schon hinein und drückte wie verrückt auf den Knopf für die 2 Unteretage wo sich die Intensivstation befindet. Die Türen schlossen sich und Cory versuchte nicht alle 2 Sekunden auf die Uhr zu schauen. Unten erwartet ihn bereits Dianna und ein Arzt. " Was ist mit meiner Frau?"" Beruhig dich erst mal Cory." Dianna nahm seine rechte Hand und führte ihn einen Vorraum indem, wie Cory bereits wusste alle Personen erst mal Schutzkleidung anziehen mussten. Er zog den grünen Kittel über, stülpte Plastikschuhe über seine eigenen und zum Schlus noch den Mundschutz und eine Haarhaube. Dann durfte er endlich in den Gang mit den einzelnen Behandlungsräumen. Als Cory den Knopf drehte und das Zimmer betrat schnaufte er tief durch. Drinnen war alles wie es Cory erwartet hatte. Die piepsenden Geräte, das grünliche Licht und die unzähligen Monitore. Einzig und allein die Person die im Bett lag war jetzt anderst.Sie hatte die Augen nicht mehr geschlossen sondern offen und auch das Beatmungsgerät war nicht mehr angeschlossen. " Julia, Gott sei Dank.Du bist wieder wach." " Entschuldigung aber wer sind Sie ?" " Julia, ich bins Cory, dein Mann!?" " Nein, nein das kann nicht sein, ich bin nicht verheiratet!" " Doch, guck mal an deinem Finger, der Ring!" Julia blickte an ihrer Hand hinunter, aber an ihrem Ringfinger war nichts. "Entschuldigen sie aber wie sie sehen hab ich keinen Ring, sie müssen sich also geiirt haben!" Cory wollte um sich schlagen, just in diesem Moment legte sich eine Hand auf seine Schulter. " Beruhigen sie sich Mr. Monteith. Ich bin Dr. Benton, kommen sie wir setzen uns einen Moment." " Herr Doktor, was ist mit meiner Frau, warum erkennt sie mich nicht?" " Mr, Monteith, ihre Frau wurde Opfer mehrere schwerer Traumatas, ihre Verletzungen waren oder sind vielfältig und schlimm. Für uns als Neurologen ist so etwas nicht ungewöhnlich. Wir nennen so etwas neurale Amnesie. Das Gehirn hat schlimme Sachen erlebt und versucht durch Verdrängen und nicht mehr erinnern wollen das zu verarbeiten." "Aber warum erkennt sie mich nicht, ich habe ihr doch nichts gemacht?" " Das stimmt aber wir wissen noch nicht genug über das genaue Arbeiten unseren Gehirnes und seine Abläufe. Warum ihre Frau weder sie, noch ihren Onkel erkennt wissen wir nicht. Ich kann ihnen nur sagen dass sie alle sehr viel Gedult haben müssen , ob und wann die Erinnerungen zurückkommen kann keiner sagen." " Soll das heißen es ist möglich das Julia mich nie wieder erkennt?!" " Die Wahrscheinlichkeit ist zwar gering aber ja die Möglichkeit besteht!" Cory musste sich setzen , die Bank die vor Julias Zimmer stand kam ihm gerade recht. " Mr. Monteith, ich verstehe dass die Nachricht sie eben geschockt hat aber bitte glauben sie mir, ihre Frau braucht sie nun mehr den je. Erfahrungen mit ähnlichen Fällen machen mich sicher dass Kontakt mit Verwanten oder Angehörigen in solchen Traumatas immer hilfreich sind. Also bitte geben sie nicht auf." " Aber wie soll ich das machen? Da drin liegt eine Frau die ich mehr als andere auf der Welt liebe aber für sie bin ich ein Niemand?!"  " Ich kann ihnen keinen Paradeweg zeigen aber gehen sie wieder rein und reden sie mit ihr, zeigen sie ihr Bilder von Sachen die ihnen beiden wichtig sind. Haben sie Kinder?" " Ja......." Mehr brachte Cory nicht mehr hervor, er brach zusammen und lag heulend auf dem kalten Boden. Dianna eilte herbei und kniete neben ihm. " Beruhig Dich, alles wird gut werden." " GUT, NICHTS WIRD MEHR GUT WERDEN: JULIA ERKENNT MICH NICHT MEHR UND MEIN SOHN IST IN DEN HÄNDEN VON IRGENDWELCHEN VERBRECHERN!"

Hoher Einsatz

Die nächsten Tage verliefen immer gleich. Cory fuhr früh morgens ins Krankenhaus aber jedes Mal war das Ergebnis gleich. Julia erkannte ihn nicht.So sehr auch versuchte ihr zu helfen indem er Bilder oder Videos mitbrachte. " Es tut mir leid aber ich kann mich an überhaupt nichts erinnern." Die Ärzte konnten leider keine Prognose stellen nur immer wieder darauf verweisen Gedult zu haben. Zu allem Übel hatte der Entführer sich bisher nicht wieder gemeldet. Cory glich einem seelischem Wrack. An schlafen war nicht wirklich zu denken. Matti und Dianna machten sich wirklich Sorgen und auch ihr Freunde sahen mit Erschrecken zu wie sich Cory Tag für Tag immer mehr aufgab. Am 4 Tag konnte Dianna mit Hilfe der Ärzte ihn davon zu überzeugen mittags nach Hause zu fahren und sich hinzulegen. Dianna vergewisserte sich das er auch wirklich eingeschlafen war bevor sie die
Hospital Usa.jpg

google

Haustür hinter sich zumachte. Nun war sie es die die Wache vor Julias Zimmer übernahm denn sie war auch vorhin eingeschlafen, was durchaus eine Folge der schweren Hirnverletzungen sein konnte. Dianna war gerade im Artikel einer Modezeitschrift versunken als ein Schrei aus Julias ZImmer hallte. Sofort sprang sie auf und riss die Tür auf. "Julia??? What´s up?"

In der Zwischenzeit wurde Cory wach, nachdem er etwas schmerzhaft von der Couch gefallen war. Er hatte nicht lange das Glück gehabt schlafen zu können. Jetzt lag er auf dem Boden und hob sich den schmerzenden Hinterkopf. Auf dem Tisch vor ihm hüpfte sein Handy klingelnd hin und her. Er bekam es erst beim dritten oder vierten Versuch zu fassen. Als er sah das die Nummer unterdrückt war wurde er blitzschnell klar im Kopf. Er schob mit dem Finger den angzeigten Balken auf dem Display nach rechts.  "Hallo???"

Julia saß aufrecht in ihrem Bett, zwei Schwestern und ein Arzt kümmerten sich um sie. Eine fühlte ihr den Puls während die zweite ihr eine Blutdruckmanschette anlegte. MIt einer kleinen Taschenlampe leuchtete der Doktor ihr in beide Augen. " Ok, Irisreflex ok, keine starren Pupilen oder Blutungen zu erkennen. Frau Monteith, erzählen Sie bitte was passiert ist?" " Zuerst will ich wissen wo James ist ?" Schlagartig wurde es totenstill im Zimmer. " Frau Monteith, bleiben sie jetzt bitte ruhig ok?" Julia´s Augen wurden starr und klein. "Was soll das heissen, wo ist mein Sohn?"


" Hören sie Mr. Monteith. Ich möchte dass sie morgen um 3.00 Uhr das Lösegeld in einer schwarzen Tasche unter der Brücke an der 47 ablegen. Dort steht eine alte Bank mit einer Nische dahinter. Da legen sie das Geld ab. Sollten sie nicht alleine kommen werden sie und ihr Sohn es bereuren." " Wie geht es meinem Sohn?" " Keine Sorge, er liegt momentan putzmunter in seinem Bettchen:" " Bitte, tun sie ihm nichts." " Das hänt von Ihnen ab, also bringen sie das Geld und schon bald ist ihre kleine Familie wieder fast komplett!"

Julia strampelte im Bett und schlug um sich. Die beiden Schwestern  mussten ihre ganzen Kräfte aufbringen um sie im Bett zu halten ." LASST MICH HIER RAUS " " Bleiben sie bitte ruhig Frau Monteith. Sie können nicht aufstehen,ihre Verletzungen sind immer noch viel zu schwer. Bitte!"  Erst langsam beruhigte sich der Körper und Julia blickte zornig in die Runde. " Sie wollen mir sagen dass Leute bei uns eingebrochen sind, mich fast totgeprügelt habe und meinen Sohn entführt haben?!" " So sieht es aus, leider." " Wo ist Cory? Wo ist mein Mann?"

Cory brauchte Minuten bis er die Autoschlüssel gefunden hatte. Fast hätte er sein Handy im Haus vergessen, also musste er nochmal aussteigen und es holen. Er raste die kleine Strasse entlang, schnitt ein anderes Fahrzeug
Krankenhausflur.jpg

Google

und musste wirklich aufpassen keinen Unfall zu bauen. Die Polizei hatte sofort zurück gerufen, man hatte den Anruf mitgehört. Jetzt war man dran ihn zurück zuverfolgen. Er war gerade an einer Ampelkreuzung und wartete darauf dass das Licht auf Grün umpsrang als sein Handy wieder klingelte. Er drückte auf den Freisprechknopf. " Hallo??" " Mr. Monteith?" " Ja, sind sie es Herr Dr.? Ich kann gerade schlecht.." " Kommen sie bitte her, ihre Frau kann sich erinnern!"

Captain Bruster schaute angespannt auf die grosse Wanduhr. Vor mehr als eine Stunde hatte er mit dem jungen Mann geredet. Er wollte sofort herkommen aber bisher war er noch nicht aufgetaucht, dabei hatten sie wirklich gute Neuigkeiten was den Anruf der Entführer anbelangte. " Hat er sich bei keinem von euch gemeldet?" Er schaute jeden seines Teams an. " Nein, dann hätten wir doch sofort etwas gesagt!" In diesem Moment griff Captain Bruster zum Hörer und wählte Cory´s Nummer. Nach kurzem Warten knallte er den Hörer wieder auf. " Ausgeschaltet!!! Was denkt dieser Typ sich eigentlich. Wir versuchen hier sein Kind zu retten und er hält es nicht für nötig erreichbar zu sein. Miller, sie und Dolohow fahren zu ihm. Ich glaube zwar nicht dass er noch da ist aber wenn zerren sie ihn hierher, verstanden?" " Ja, Sir!" Die beiden Polizisten nahmen eilig ihre Jacken mit den Dienstmarken vom Tisch und verschwanden aus dem grossen Büro.

Er starrte die Tür bestimmt schon mehr als eine Minute an. Als er das Telefonat beendet hatte war er sofort auf der Strasse umgedreht, was zu einem lauten Hupkonzert der anderen Autofahrer geführt hatte. Das Krankenhaus lag nunmal entgegengesetzt zur Polizeiwache. Jetzt wartete er vor der grossen weißen Tür und trat nicht hinein, aber warum tat er es nicht?? "Hey Cory, warum gehst du nicht rein?" Matti war wie aus dem Nichts erschienen, zumindest hatte Cory ihn nicht kommen gesehen. " Ich weis nicht aber was ist wenn ich da rein gehe und die Frau die ich liebe eine Andere ist. Ich mein, an was kann sie sich erinnern? An alles, auch an den Mist damals mit Lea?" Matti legte dem grossen Mann neben sich die Hand auf die Schulter. "Hör zu, du und ich wissen dass wir nicht immer die besten Freunde waren aber eins weis ich. Da drinnen liegt eine Frau die alles für dich machen würde, sie liebt dich! Und sie hat dir damals zurecht verziehen und dass würde sie auch wieder machen denn du bist kein schlechter Mensch Cory Monteith!" Die Worte blieben noch einen Moment im Raum zwischen den beiden Männern hängen. " D...das ich so etwas mal aus deinem Mund hören würde, wow dass hätte ich nicht einmal zu träumen gewagt!" Sowohl Matti als auch Cory konnten sich ein Lachen nicht verkneifen. " Auf gehts, und egal was da drin gleich passiert, es gibt nichts was man nicht lösen kann!" Nur Momente später drehte Cory den Knopf und öffnete die Tür.

" Er ist nicht zuhause Sir. Die Nachbarn sagen dass er vor über 2 Stunden weg gefahren sei." " Verdammt, wohin ist er gefahren?!" Captain Bruster knallte wütend mit der flachen Hand auf den Tisch. " Dieser Typ bringt mich noch um den Verstand! Haben wir wenigstens etwas über den Erpresser?" " Ja, wir konnten die Nummer zum Teil vervolgen, sie wurde von einem VOIP Anlage aus gemacht. Wir haben das Signal über 8 Server verfolgt aber dann riss es ab. Wir hatten einfach zu wenig Zeit. Aber eines wissen wir, der Anrufer muss aus dem Grossraum L. A
Schreibtisch.jpg

stb-heuss

kommen!" Der Captain musste einen Moment inne halten bevor er zu einer Antwort fähig war. " L.A, wow sie haben bestimmt auf der Akademie mit Auszeichnung bestanden oder ? Das der oder die Entführer nicht aus New York sind war mir schon in dem Moment klar als sie sofort angerufen haben!" Der Detective setzte sich einfach mit versteinertem Gesicht in seinen Stuhl. " So, und jetzt möchte ich dass ihr mir diesen Cory findet, und zwar pronto!"

"Hallo Julia."  Cory war am Eingang des Zimmers stehen geblieben. Im Bett, keine 3m von ihm entfernt lag Julia, die bei seinem Anblick die Augen aufriss. " CORY!" Die Zeit schien eingefroren zu sein, zumindest kam es Cory so vor, er bewegte sich wie in Zeitlupe durch den Raum. Nach einer gefühlten Ewigkeit stand er endlich an dem grossem Bett und hatte seine Frau in den Armen. " Oh Gott, ich bin so froh dass du wieder weist wer ich bin!" " Cory, ich verstehe gar nichts, was ist überhaupt passiert, wo ist James und warum bin ich hier ?" Cory schaute den anwesenden Arzt etwas vorwufsvoll an. "Hmm, wir haben noch nicht ausführlich mit ihrer Frau sprechen können, sie wollte sie zuerst sehen. Es scheint so dass sie sich an die besagte Nacht überhaupt nicht erinnern kann, ihr fehlen wohl 12 Stunden an Erinnerungen!"

"Chef, wir haben ihn. Er ist vor etwa 1 Stunde in´s Jeffeson Memorial Hospital gefahren. Eine Verkehrskamera hat es gefilmt." " Gut, dann schicken sie sofort einen Streifenwagen hin und holen ihn her, ach warten sie. Ich fahre selber hin."

Cory hielt seine Frau immer noch in den Armen. " Pscht, alles ist gut Schatz, wir bekommen das hin." "Cory, was ist passiert? Ich kann mich nur noch erinnern dass wir Streit hatten und ich ins Bett gegangen bin. Du hattest mich bei den Dreharbeiten erwischt!" " Dreharbeiten?" " Ja, ich war da bei Dreharbeiten!" " Moment mal, du warst da mit einem Mann im Bett!" " Ja, aber das war mein Drehpartner!" Julia hatte sich in ihrem Bett aufgesetzt und blickte ihrem Mann direkt ins Gesicht. " Ja dass war mein Drehpartner und ich schäme mich dafür aber ich wusste keinen Ausweg mehr! Die Schulden, der Kredit....." " Moment, welcher Kredit? Von was redest du Julia?"  " Cory, ich.......habe riesigen Mist gebaut..:!" Julia legte ihr Gesicht voller Tränen in den Schoß von Cory. " Jetzt sag bitte was passiert ist?" " Ich...ich dachte es währe ein tolles Geschäft, die sprachen von 29 % Rendite in den ersten 2 Jahren. Am Anfang war ja auch noch alles gut, ich bekamm jeden Monat die Zinsen auf unser Konto eingezahlt aber dann wurde ich grössenwahnsinnig! Ich wollte mehr also brauchte ich Geld also nahm ich eine Hypothek auf unser Haus auf. Dann wurde ich bei der Serie ja entlassen, jetzt begann das Problem, die monatlichen Zinsen und Tilgungen konnten wir nicht bezahlen und das Investment warf auch nichts mehr ab. Sie nannten es Kapitalmarktschwankungen aber ich könnte den Verlust wieder reinholen wenn ich nochmal 150.000$ nachschiessen würde. Denn der Markt würde bald wieder explodieren." Cory hatte seiner Frau intensiv zugehört, seine Worte klangen langsam im Raum. " ...und dann hast du nochmal dir Geld geliehen?!" " Ja, zu dir oder Matti hätte ich ja nicht gehen können, dass war mir zu peinlich." " Ich verstehe, und ich vermute die neuen Kreditgeber wollten rasch ihr Geld!" " Ja, sie verlangten alle 14 Tage 1 % Zinsen also 1.500 $. Ich musste irgendwo her Geld auftreiben!"

" Das ist ja interessant, warum sagt mir keiner dass Miss Monteith wieder sich erinnern kann?!" Alle schauten erschrocken zu der Tür wo ein farbiger Mann in grauem Anzug stand. Niemand hatte bemerkt wie er herein gekommen war. " Mister Monteith, wieso antworten sie nicht auf meine Anrufe, wir oder ich haben uns echt Sorgen gemacht." Cory griff sich erschrocken in die Innentasche seines Sakkos und holte das kleine Gerät heraus. Er starrte auf das Display dass ihm 17 unbeantwortete Anrufe anzeigte. "Uppps, hab wohl aus Versehen auf Lautlos gestellt." Sein Grinsen kam nicht ganz unaufgesetzt herüber. "Was wollten sie denn Captain Bruster eigentlich, entschuldigen sie aber in der Hektik heute hab ich es vergessen!" " Wir haben warscheinlich etwas zu den Entführern ihres Sohnes!" " WAS??? WO IST MEIN KLEINER SONNENSCHEIN?" Julia währe fast aus dem Bett gesprungen. " Bleib ruhig Schatz, lass den Captain doch erzählen." Julia versuchte sich zu beherschen und zwang sich ruhig zu bleiben. " Sagt ihnen der Name G&L Inc. etwas Miss Monteith?"

Der Neben lichtet sich

"G&L Inc. ? Ja, das stand auf dem Kreditvertrag unten drauf!" " Das dachte ich mir. Miss Monteith, diese Firma steht im Verdacht Teil eines riesigen Betruges zu sein. Ich habe vorhin mit unserer Kapitalverbrechenabteilung gesprochen und die sind sich sicher dass G&L als Strohfirma Geld aus Drogen und Waffengeschäften wäscht. Diese Leute sind gemein gefährlich!" Julia klammerte sich instinktiv an Cory der sie fester an sich drückte. " Wir sind auf die gestossen als wir das Telefongespräch ihres Mannes zurück verfolgt haben. Der Anruf wurde zwar bestimmt 5 x um den gesamten Erdball geleitet aber immer wieder war die Adresse unter diese Firma gemeldet ist als Knotenpunkt auf dem Bildschirm. Könnte also durchaus sein dass die etwas mit der Entführung ihres Sohnes zu tun haben. Ich möchte dass ein Double von Mr Monteith heute Nacht das Lösegeld übergibt. Um 3.00 Uhr ist es noch so dunkel dass man bestenfalls nur Umrisse der Person erkennen kann. Ich möchte sie nicht weiter gefährden. Zwei Beamte werden immer um sie sein denn ich vermute dass diese Kerle nicht mit sich spassen lassen. Sind sie mit meinem Vorschlag einverstanden?" Beide schauten sich kurz an dann nickte Cory nur kurz. " Gut, ich sorge dafür dass alles in die Wege geleitet wird und will nicht länger stören. Aber eine Frage noch an sie Miss Monteith. Können sie sich an irgendetwas erinnern was die Entführer anbelangt. Ich weis dass so etwas jetzt schwer ist aber ich bitte sie wirklich sich anzustrengen." Julia saß mit geschlossenen Augen auf dem Bett und man merkte dass ihr das krampfhaftige erinnern unangenehm war. " Ich kann nur einzelne zerissene Bilder erkennen. Ich werde wach als ich etwas unten höre, ich stehe an der Tür unseres Schlafzimmers und die Tür zu James Zimmer ist auf. Ich renne zur Tür dann ist einfach Nacht. Ich werde wieder wach und liege auf dem Bett und merke wie mein Gesicht und Kopf vor Schmerzen fast platzen. Eine Person beugt sich über mich, Er hat eine Sturmmaske auf aber ich kann seine zwei goldenen Schneidezähne im Oberkiefer erkennen. Er lacht hämisch und holt einen langen Plastikknüppel hervor, ich versuche zu schreien aber jemand hält mir den Mund zu. Meine Beine und Hände werden festgehalten. Einer der mich festhält hat einen grossen Stier auf dem rechten Unterarm tätowiert." Mehr kam nicht mehr aus Julia, sie hatte einen Heulkrampf. Captain Bruster legte ihr beruhigend den Arm auf die Schulter. " Danke, dass war sehr hilfreich. Lassen sie es gut sein und ruhen sie sich aus. Ab jetzt übernehmen wir die Sache." " Captain? ! Bringen sie mir meinen Sohn zurück, ja?!" " Ich verspreche es!"

Und schon verschwand der Captain aus der Tür und lies Julia und Cory mit den Ärzten alleine zurück. Beide hielten sich einfach im Arm denn Julia wurde immer wieder von Heulkrämpfen geschüttelt. Nach Minuten, die Ärzte und auch Matti waren aus dem Zimmer gegangen, traute sich Cory endlich zu fragen. " Bitte erkläre mir was ich damals in dem Haus gesehen habe? Was für eine Art von Arbeit war das ?" Julia schluckte zweimal bevor sie ansetzte. " Es ist für ein Erotikportal im Internet, es sind kurze Episodenfilme, maximal 10 Minuten lang, keine Sorge es soll eher mit der Phantasie der User gespielt werden. Glaub mir, ich mache das nicht gerne aber die Bezahlung war ordenlich und pünktlich!" Cory war aufgestanden und lief jetzt vor dem Bett auf und ab. " Hmm Julia, ich glaube Dir das. Aber weist du was mich fertig macht? Dass du in der ganzen Zeit es nicht fertig gebracht hast mit mir zu reden. Ich habe doch gemerkt dass etwas mit dir nicht stimmt.Die ganze Zeit über und du machst es mit dir selber aus, warum Julia, erklär mir dass nur?!" "...Ich hab mich geschämt, erst verliere ich den Job bei der Serie und dann verballere ich unser ganzes Geld und setz auch das Haus aufs Spiel. Ich wollte nicht das du mich für eine Versagerin hälst!" " VERSAGERIN???? ICH GLAUBE ICH HÖRE NICHT RICHTIG JULIA!" Cory war auf einmal laut geworden so dass Julia ängstlich die Decke bis zur Nase hochzog. " Ich soll dich für eine Versagerin halten? Sag mal, ich glaub da ist echt was kaputt gegangen da oben bei dir oder ? Hallo, glaubst du mir ist es wichtig viel Geld oder ein riesen Haus zu haben? Klar es ist toll aber wie wir uns kennen gelernt haben warst du eine junge Frau die auf Besuch bei ihrem Onkel in den Staaten war. Du hattest nichts und ich habe mich trotzdem in dich verliebt. Dann habe ich den grössten Müll fabriziert denn man machen kann und hab dich dadurch fast verloren. Dein Onkel hätte mich in der Zeit am liebsten gehäutet bei lebendigem Leib, weist du doch in was für einem Loch ich dann gewohnt habe? Ich will mit dir und unserem Sohn eine glückliche Familie sein und ob einer von uns eine Megastar ist oder ob ich im Baumarkt Regale einräume ist mir nicht wichtig. Hauptsache wir sind zusammen. OK, du hast den Job bei der Serie verloren, so what? Dann ruf ich halt bei meinem Agenten an ob er noch ein zwei Sachen mehr für mich aufreissen kann. Und das Haus? Verkloppen wir es wieder wenn es sein muss. Mir ist es nicht so wichtig wie du und James!" Unbewusst hatte Cory die Hände von Julia in seine eigenen gelegt und sie umschlossen. " Ich liebe dich Baby, ob mit oder ohne Geld. Das Thema mit Publicity hatte ich schon mal, ich weis heute auf was es ankommt ok? Also versprich mir hier und auf der Stelle dass nie wieder so etrwas zwischen uns stehen darf. ?!" " ICH VERSPRECHE ES CORY; NIE WIEDER; NIE!!!!" " Gut, dann komm her du kleines Chaos auf zwei Beinen!" "Hey......"

Captain Bruster war nevös, vor ihm lag eine grosse Ledertasche mit Dollar Bündeln, jedes 250 $ wert. Das Lösegeld für James Monteith. Gleich ging es los, der Lockvogel stand bereit, er hatte in etwa die gleich Figur wie Cory und zur Sicherheit trug er ein Kapuzenshirt damit sein Gesicht nicht gut zu erkennen ist. Es musste alles glatt gehen. Bruster und seine Leute hatten sich an 5 verschiedenen Beobachtungspunkten versteckt von wo sie einen guten Blick auf die besagte Stelle hatten. Die Zeiger der Uhr gingen unaufthaltsam weiter. Gleich war es soweit. Der junge Polizist der Cory doubelte griff nach der Tasche und verlies das Auto und ging zu der Bank hinüber. Wie abgesprochen lies er den Kopf unten und blickte sturr nach vorne, nichts sollte ihn verraten. Als er angekommen war sah er die angedeutete Nische, direkt hinter der Bank war eine Ausbuchtug die man erst beim näheren Betrachten sah. Der Lockvogel nahm die Tasche und legte sie in die Nische, wartete ein paar Sekunden und drehte sich wieder um. Seine Aufgabe war beendet, jetzt musste er schnellst möglichst wieder zum Captain zurück denn jetzt hies es beobachten. Irgendwann musster der oder die Täter kommen und ihr Geld holen. Bruster zog den Reißverschluss seiner Allwetterjacke zu, es war recht kühl in seinem Van.

Cory wischte sich den Sabber weg. Sein Genick tat wieder höllisch weh aber er wusste warum. Er und Julia waren Arm in Arm eingeschlafen, die Ärzte hatten es erlaubt dass Cory im Krankenhaus bei seiner Frau bleiben durfte, allerdings hatten sie gedacht er schlafe in dem extra reingestellten Bett und nicht in dem von Julia. Seine Frau schlief noch immer aber Cory konnte nicht mehr schlafen, zuviel ging ihm im Kopf herum. Das was Julia ihm gebeichtet hatte war nicht so leicht zu verdauen gewesen und er erwartete jeden Moment einen Anruf der Polizei dass die Entführung beendet und sie James gefunden hätten. Die grosse Uhr zeigte 4.22 Uhr, in diesem Moment fing sein Handy auf dem Nachttisch an zu viebrieren und zu leuchten. Er drückte sofort auf "annehmen" und hörte angestrent zu. " Guten Morgen Herr Monteith, vielen Dank für das Geld..."

Dianna kaute etwas nervös auf den Nägeln herum. Sie und Matti hatten die halbe Nacht auf der Couch verbracht. Jeder von beiden war immer wieder mal eingenickt aber keiner traute sich ins Bett zu gehen. Sie warteten darauf etwas zu hören, ob James frei war. Jetzt hielt es Matti nicht mehr aus, er griff zum Hörer und rief auf Cory´s Handy an. Er nahm sofort ab. " Hallo Matti." " Was ist bei euch los? Wie geht es James?" " Ich weis es nicht, sie haben ihn nicht freigegeben!" "WAS??? WIESO?" " Die Entführer haben vor einer halben Stunde angerufen, sie haben das Geld bekommen aber jetzt wollen sie die doppelte Summe nochmal ansonsten sehen wir James nie wieder!" " Aber ich dachte die Polizei hatte die Übergabe beobachtet, wie konnten sie den mit dem Geld verschwinden?" " Allem Anschein nach gehörte diese Nische zu einer Wartungslucke für die Brücke darüber, das heist, der oder die Entführer sind unbeobachtet in dieses Lucke von der anderen Seite eingestiegen und haben seelenruhig das Geld fortgeschafft bevor die Polizei überhaupt davon Wind bekommen hat!" Matti lies fast das Telefon fallen vor Schreck " ...das, das kann doch nicht wahr sein!" " " Leider ja, ich habe Julia noch gar nichts gesagt. Als die Entführer angerufen haben hatte sie noch geschlafen und ich bin aus dem Zimmer gegangen. Jetzt traue ich mich gar nicht hinein."

Der Mann grinste über beide Ohren. Es hatte alles so geklappt wie er sich es vorgestellt hatte. Seine Leute waren unbeobachtet mit dem Geld verschwunden. Dass er durch Zufall von dieser alten Wartungsniesche erfahren hatte war wirklich Glück. So konnten seine beiden Männer seelenruhig warten bis die Tasche abgelegt worden war. Danach war es ein Leichtes gewesen auf der anderen Strassenseite seelenruhig aus dem kleinen Seitenausgang zu kommen und an der Polizei vorbei zu spazieren. Natürlich hatte man die Polizei informiert, damit hatte er gerechnet deswegen die Geschichte mit der Brücke. Er musste sich immer und immer wieder die Gesichter der verdutzen Polizisten vorstellen als sie festgestellt hatten dass kein Geld mehr da war. Jetzt ging es auf zum letzten Teil des Planes, wenn man bereit gewesen war soviel Geld zu zahlen dann ging bestimmt auch mehr. Er würde das Spielchen noch einmal spielen, allerdings war die Brücke selbstverständlich aus dem Spiel aber er hatte noch eine Idee auf Lager. Und Vorwürfe brauchte er sich nicht zu machen, diese Julia war selber Schuld gewesen, sie hätte nur das machen sollen was sie sollet und alles wäre gut gewesen. Aber sie hatte ja, trotz er mehrmals sie aufmerksam gemacht hatte, ihren Verpflichtungen vergessen. In diesem Moment klingelte sein Handy, mist er hätte es hier im Krankenhaus aus machem sollen. " Was gibt es ?" " Boss, der Kleine hat Fieber und Hunger." " Dann gebt ihm etwas zu essen verdammt noch mal!" " Wir haben nichts mehr:" " Oh FUXX, ok wartet einfach, ich besorg was und bringe es mit. Wegen dem Fieber, schaut ob noch irgendwo was von diesem Fiebersaft rumsteht, der hat doch letzten Dienstag auch geholfen. Ich bin gleich da!"

Sein Herz pumpte wie verrückt. Er war runter gefahren, frische Luft schnappen , jetzt musste er wieder rein und Julia die Wahrheit sagen. Gestehen dass ihr Sohn immer noch nich frei war. Cory hatte das Gefüh in seinem Kopf drehte sich alles. Er wusste nicht wie seine Frau auf die erneute Hiobsbotschaft reagieren würde. Er stand gerade wieder vor dem grauen Fahrstuhl und wollte auf den Knopf drücken als bereits die Tür auf ging und ein kleiner, untersetzter Mann ihn fast umgerannt hätte. Normalerweise würde Cory sich so etwas nicht gefallen lassen aber er hatte wirklich wichtigere Probleme zu lösen aussderdem hatte der Mann ihn wohl gar nicht richtig bemerkt, so hektisch wie er mit dem Handy telefoniert hatte! Cory wartete geduldig bis die Fahrstuhltüren sich wieder öffneten. Der Gang vor ihm schien sich immer mehr zu verengen je näher Cory dem Zimmer von Julia kam. Wieder musste er erst mehrmals tief durchatmen bevor er den Knop drehte. " Hallo Schatz, ich muss dir etwas sagen......"

Glück oder Tragödie??

"Boss, was sollen wir machen? Der Kerl schreit und schreit, ich werde noch wahnsinnig!" Beide Männer schauten auf das Kinderbettchen, der Säugling weinte unaufhörlich und hatte schon einen ganz roten Kopf. " Hast du ihm von dem Saft gegeben wie ich es gesagt hatte?" " Ja, einen Teelöffel, wie auf der Flasche beschrieben." " Hmm, ok und essen will er nichts?" "Nein und ich habe auch geschaut ob er eine neue Windel braucht, Fehlanzeige!" " Hmm ok, du schnappst dir den kleinen und gehst ins Krankenhaus, dem Kleinen darf nichts passieren, ein Kind will ich nicht auf dem Gewissen haben!" " ICH SOLL MIT DEM BALG INS KRANKENHAUS?" " Ja du, und jetzt beweg dich. Erzähl halt es ist dein Neffe oder sowas, er hätte die ganze Nacht geschrien und du wusstest dir nicht mehr zu helfen:" " Ok, ok ich gehe ja schon."

"NEEEEEIIIIIIIN!" Julia schlug auf die Brust von Cory ein. " Das kann doch nicht sein. Die haben doch alles bekommen, ich will mein Baby zurück." " Beruhig dich bitte Schatz, ich tue alles was in meiner Macht steht, glaub mir aber wir müssen ruhig bleiben." Auch Cory standen die Tränen in den Augen und er kämpfte dagegen an nicht zusammen zu brechen. Beide hielten sich schweigend in den Armen und saßen so auf dem Bett.

"Hmm erzählen sie mal bitte was passiert ist?" " Naja, er schreit so Hr. Doktor." " Hat er irgendetwas falsches zu essen bekommen oder hatte er es schon öfters?" " Keine Ahnung, ist das wichtig. Machen sie einfach dass er aufhört!" " Hr....wie war der Name? Ich kann ihrem Sohn nur helfen wenn sie mir auch sagen was ich wissen muss!" " Er ist ähhh nicht mein Sohn, er ist mein Neffe. Ist nur zu Besuch." " Ahh, verstehe. Ok dann machen wir mal ein paar Untersuchungen." " Genau, dass hört sich doch gut an."

Julia hatte sich endlich etwas beruhigt, die Spritze begann zu wirken. Sie schloss die Augen und schlummerte etwas weg. " Ich mache mir Sorgen um ihre Frau Mr. Monteith. Ich weis nicht wie sie dass alles körperlich und psychisch druchsteht. Sie hat jetzt mehrere Traumatas in kürzere Zeit durchlebt." " Ok Hr, Doktor aber was können wir machen ?" " Ich bin da leider kein Experte, es wäre daher besser wenn sie und ihre Frau einen Facharzt aufsuchen, ich kann ihnen gerne einige Kollegen empfehlen." " Sie meinen wir sollen zu nem Seelenklempner?" " Hmm, ich glaube die Kollegen bevorzugen dei Bezeichnung Psychologen aber ja, der Meinung bin ich!" Cory war jetzt irritiert, der Gedanke zu einem Psychologen zu müssen gefiel ihm nicht. Just in diesem Moment klopfte es an der Tür und ein jung aussehnder Arzt streckte den Kopf hinein. " Entschuldigen sie bitte Dr. Monroe aber ich brauche mal ihre Hilfe." " Was gibt es denn Samuel. Ist es wichtig?" " Ich denke schon, gemeine Sichelzellenanemie bei Säuglingen ist doch vererbt oder?" " Ja das stimmt, aber so etwas ist so selten dass man die Fälle in einem Jahr an einer Hand abzählen kann. Wieso fragen sie?" " Hmm ich hab unten in der Ambulanz einen Säugling der alle Symptome aufweist aber etwas macht mich stutzig. Normalerweise ist diese Erbkrankeit doch auf ein Geschlecht in der Familie beschränkt oder?" " Ja auch das stimmt. Die Töchter können es nicht bekommen wenn es der Vater hat!" " Ok und wie ist es mit männlichen Verwandten des Trägers, also zum Beispiel der Bruder des Vaters?" " Der muss nicht zwingend die Krankheit haben allerdings haben alle männlichen Nachkommen die unverkennbaren Blutmarker, also die Präposition für diese Erkrankung. Jetzt erklären sie schon was sie stutzig macht?" " Naja, der Mann der behauptet der Onkel väterlich zu sein hat überhaupt keine Marker im Blut, ich habe persönlich zweimal den Schnelltest durchgeführt da der erste Befund mich irritiert hat!" " Das kann nicht sein, dann sind die beiden nicht blutsverwand! Warten sie, ich komme sofort mit runter, da kann etwas nicht stimmen!"

Cory war etwas verstört als der Arzt aus dem Zimmer stürmte. Er hatte gar nicht richtig zugehört als dieser mit seinem Kollegen gesprochen hatte. Vielmehr hatte er Julia seine Aufmerksamkeit geschenkt die in seinem Arm eingeschlafen war. Er strich ihr über das mausbraune Haar, es hatte Wochen gedauert bis er sich an die neue Haarfarbe wieder gewöhnt hatte. Als Julia eines Tages mit dieser Frisur nach Hause gekommen war hatte Cory vor Überraschung erst mal die Gabel fallen lassen. Aber jetzt fand er es einfach nur schön. Es gab seiner Frau so einen Charme von Kühle und Ruhe. "Ruh dich etwas aus Schatz." Cory gab ihr einen Kuß auf die Stirn um anschliessend den Arm unter ihrer Schulter hervor zu ziehen. Er braucht ers mal einen Kaffee , also hieß das runter in die Cafeteria. Beim Hinausgehen schenkte er Julia noch einen letzten Blick, dann ging die Tür ins Schloss.

"Hmm, diese Daten sind wirklich seltsam. Und sie sagen der Mann sei der Onkel?" " Das behauptet er zumindest:" " Nie im Leben, sehen dass hier, wenn eine Blutsverwandschaft bestehen würde müssten diese 5 Marker identisch sein aber sie sind es nicht!" "Was sollen wir machen, allem Anschein nach lügt der Mann!" "Sie rufen die Polizei und ich beschäftige solange den Mann."

Er wartete jetzt schon fast 1 Stunde. Der Doktor hatte gemeint es dauert nur kurz mit den Ergebnissen. Jetzt wurde er merklich nervös. Seine Fingernägel waren schon komplett abgekaut. Warum hatte er nur auf den Boss gehört? Er wollte nicht mit dem Kind hierher. Endlich öffnete sich die Tür, erleichtert atmete er durch. "Hallo, ich bin Dr. Monroe, der Leiter dieser Station. " W..wo ist der andere Arzt von vorhin?" " Dr. Grenn musste zu einem anderen Fall, deswegen bin ich jetzt hier. Ich habe noch ein paar letzte Fragen." " Fragen ?? W..was für Fragen?" " Wieso sind sie so nervös? Alles ist gut, ich muss nur ein paar Daten abgleiche. Wann wurde ihr Neffe gebohren?" " Weis ich nicht, ist das so wichtig?" " Wie bitte, sie wissen nicht wann ihr Neffe geboren wurde und kommen mit ihm hierher ins Krankenhaus?" " Ja, ich bin halt ein Rabenonkel!" " Ich glaube sie sind alles nur kein Onkel, aber dass ist jetzt nicht mehr mein Problem. Darum sollen sich jetzt diese Herren hier kümmern!"

"Cory??? Cory wo bist du ??" Julia wurde panisch. Sie war gerade wieder aufgewacht und Cory war nicht da. Sie schlug die Decke zurück und wollte aufstehen aber kaum hatten ihre Füße den Boden berührt merkte sie schon wie ihr schwarz vor Augen wurde und ihre Knie nachgaben. Sie knallte der Länge nach auf den kalten PVC Boden der so vertraut nach Reinigunsmittel roch.

"Hey Julia, Schatz. Aufwachen!" Cory hielt den Kopf seiner Frau in seinen Händen während eine Schwester ihren Blutdruck überprüfte. " Können sie mich hören Miss Monteith?" "J...ja, ich bin da. Was ist den passiert?"  " Du lagst auf dem Boden und warst bewusstlos." " O...ok, ich bin wach geworden und du warst weg, da habe ich Panik bekommen." " Jetzt bin ich ja da meine kleine Panikatacke auf zwei Beinen. Und da ist noch jemand der unbedingt dich sehen will!" " WER????"

Alles war gut......

James schlief friedlich in seinem Bett. Die Medikamente wirkten hervorragend. Dr. Monroe hatte bei Cory die gleiche Dispusion gefunden, allerdings war Cory nicht erkrankt. Aber man war sich sicher das James ein gutes und gesundes Leben haben wird da er nur eine schwache Ausprägung der Krankheit hatte. Er musste nur auf seine Ernährung achten und für den Rest seines Lebens Tabletten nehmen die seinen Körper anregten die Produktion roter Blutkörper zu steigern. Julia blickte zufrieden auf ihren kleinen Sohn herab. Cory kam von hinten und griff seiner Frau vorsichtig um die Hüften. Seit dem grausamen Vorfall war Julia sehr schreckhaft geworden, wer konnte es ihr verdenken. Das alte Haus hatten sie verkauft, die Erinnerungen waren zu schlecht. Jetzt wohnten sie in einer gesicherten Wohnanlage im Süden von L.A. Sie hatten einen kleinen Garten und sogar einen Pool. Die Zufahrten waren mit jeweils 3 Wächtern gesichert und dies Tag und Nacht. Matti und Dianna wohnten allerdings noch immer in ihrem schönen Haus oberhalb der Stadt. Die beiden fanden ihr kleines Paradies einfach zu schön. Man besuchte sich aber so oft es ging. Vor allem seit sich bei Dianna etwas abzeichnete, sie war in der Zwischenzeit im 5. Monat. Matti war völlig perplex morgens um halb 2 vor ihrer Haustür gestanden, mit einer Flasche Sekt in der Hand.

" An was denkst du Schatz?" Cory´s Stimme war sanft und weich an Julias Ohr. " Ach nichts bestimmtes, nur daran dass endlich alles gut ist. Ich meine, James wird ein toller Junge werden, du hast diesen Traumjob n der Castingshow und euer neues Album ist auf Platz 1 der Charts." " Hmm stimmt, Matti und Di werden Eltern und diese Schweine sind alle hinter Gittern!" " Ja, ich kann es immer noch nicht glauben dass der Typ von dem ich das Geld geliehen hatte soweit gegangen ist mich fast umzubringen und unseren Sohn zu entführen!" " Ja, aber dass ist ja alles rum, aber ich hoffe wir müssen uns nie wieder anlügen?!" Julia drehte sich um und blickte ihrem Mann in die Augen. " Cory, ich verpreche es Dir hoch und heilig!" " Gut, achja, als du vorhin kurz weg warst hatte diese Nina oder so angerufen für Dich!" " Die Produzentin??? Was wollte sie?" " Keine Ahnung, ich hab die Nummer aufgeschrieben damit du zurück rufen kannst." " Ähhh ja, klar, mach ich doch am besten gleich oder?!" " Ja, wenn du meinst dass es so wichtig ist dann solltest du es machen!" Cory´s Grinsen war unverschämt frech.

Keine 2 Stunden später saß Julia im Büro von Nina Spencer, der momentan wichtigsten Film und Fernsehproduzentin an der Westküste. Nina wollte sofort mit ihr persönlich sprechen, sie hätte ein tolles Projekt dass perfekt mit Julia harmoniesieren könnte. Es ging um eine Realityshow und Julia sollte das Ding moderieren. Die Idee war Stars und Sternchen quasi auf ihrer Couch zu interviewen und so ein vertrauliches Gespräche zu führen. Die Personen sollten allerdings nichts davon wissen, nur direkte Angehörige waren informiert. Julia gefiel die Idee, vor allem da sie fast freie Hand bei der Auswahl hatte. Nur Politiker waren davon ausgeschlossen. Die beiden Frauen waren sich schnell einig und es wude vereinbart eine Probesendung zu produzieren und danach zu entscheiden ob es eine Staffel mit 18 Folgen geben wird. Julia verlies das Büro mit einem zufriedenen Gesichtsausdruck. Bis vor einigen Wochen war ihr Leben ein einziger Trümmerhaufen. Sie hatte ihre Job verloren, ihre Ehe aufs Spiel gesetzt, war schwerst misshandelt worden und ihr Sohn in den Händen grausamer Menschen. Aber jetzt hatte sich alles geändert, ihr Leben hatte wieder einen Sinn und dass gab ihr neuen Mut. Alles war gut.......


Epilog

Julia betrat das Studio beschwingt mit einem Becher dampfenden Kaffee in der einen und ihrem Handy in der anderen Hand am Ohr. Ihre Assistentin kam sofort auf sie los gestürmt. " Miss Monteith, Miss Monteith..." " Ruhig Sandra, ganz ruhig. Lassen sie mich erst mal in mein Büro und dann können sie mir alles erzählen!" Erst als Julia ihren Kaffee auf ihrem Schreibtisch abgestellt hatte und sich in den bequemen Sessel gesetzt hatte erlaubte sie Sandra zu sprechen. " So jetzt bitte." " Ich habe die neuesten Zahlen. Wir sind die Nummer 1 landesweit gestern gewesen!" " WAS??? Wir haben es wirklich geschafft?" " Ja, die Sendung gestern hatte fast 21 % Marktanteil im Durchschnitt!" " Wow das ist genial, Sandra sorgen sie bitte dafür dass in einer Stunde alle im Studio sind, ich will mit den Leuten reden." " Natürlich Miss Monteith, darf ich sagen wie sehr ich mich freue:" " Das glaube ich dir, ich meine wir sind jetzt schon im 19 Jahr am Start. Und seit 6 Jahren produziere ich selber die Sendung. Das muss gefeiert werden." " Verstehe, haben sie bestimmte Wünsche?" " Nein, bestellen sie bei einem Catering etwas, dass passt schon." " Natürlich, wird erledigt."  Und schon war Sandra aus der Tür verschwunden und Julia alleine. Sie blickete zufrieden im Raum umher. An den Wänden waren die Bilder und Auzeichnungen der letzten Jahre zu sehen. Die beiden Emmy´s stande hinter Glas und strahlten sie an. Aber dass wichstigste Bild stand direkt auf ihrem Schreibtisch. Cory, James und sie selbst mit der kleinen Kelly auf dem Arm. Das Bild wurde vor 2 Jahren aufgenommen als James seinen Highschool Abschluss gemacht hatte. Julia strich mit einem Finger sanft über die Glasscheibe des Fotos. Sie war glüchlich.....



Ende

So, die nächste Story ist beendet und ich muss gestehen auch sie hat mir Spass gemacht. Ich hoffe es hat auch den Lesern Spass gemacht. Ich wünsche ein frohes Fest und jedem einen guten Jahresbeginn.

Der Matti

Störung durch Adblocker erkannt!


Wikia ist eine gebührenfreie Seite, die sich durch Werbung finanziert. Benutzer, die Adblocker einsetzen, haben eine modifizierte Ansicht der Seite.

Wikia ist nicht verfügbar, wenn du weitere Modifikationen in dem Adblocker-Programm gemacht hast. Wenn du sie entfernst, dann wird die Seite ohne Probleme geladen.

Auch bei FANDOM

Zufälliges Wiki