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Mit meinem Ärmel wischte ich mir die Zuckerwatte vom Mund. Ich liebte Jahrmärkte, wer denn auch nicht? Überall Süßes und coole Achterbahne und so weiter. Ok, der in Lima wahr ziemlich lahm, doch trotzdem war es immer wieder eine Freude, wenn die Zelte immer aufgebaut wurden und so weiter. Ich und mein Kumpel Puck fuhren wie immer ein paar dutzend Runden Achterbahn und was weiß ich noch was für einen Mist wir sonst noch anstellten. Normalerweise gab es nur Autoscooter, das Kleinkinder Karussell, einen Free-Fall und ein paar Süßigkeitenstände und sonst war's das auch schon. Doch dieses Mal gab es zusätzlich ein kleines lila Zelt vor dem ein Plakat, wo „Wahrsager“ stand, dazu. Wahrsager waren der letzte Mist, glaubt mir. Einmal hatte mir einer erzählt, als ich fünf war, dass meine Mutter ein Monster ist und deswegen hatte ich ganze sieben Monate Angst, alleine zu schlafen. Naja, jedenfalls meinte mein Kumpel Puck dann: „Hey, Alter, gehen wir mal zu dieser Wahrsagerin.“ „Spinnst du?“, sagte ich, „die erzählen nur Sch***!“ „Ach, komm!“, bat Puck und war schon im Zelt verschwunden. Erst nach ganzen 20 Minuten kam er zurück undzwar mit weitgeöffneten Augen, als ob er ein ganz großes Geheimnis erfahren hätte. „Äh, Puck, Alter alles ok?“ Doch Puck ignorierte mich einfach und rannte schnell zu seinem Auto und fuhr davon. Ähm, ok, was sollte das bitte schön sein? Ich blickte zum Zelt der Wahrsagerin. Und dann ging ich rein. Innen war es dunkel, nur einzelne Kerzen brachten Licht. In der Mitte saß eine ältere Frau, sie saß auf vielen lila Kissen. „Setz dich hin“, befahl sie mir. Schnell saß ich mich auf eins der Kissen, so entfernt wie möglich von der Frau. Ohne mich anzusehen flüsterte sie: „Du denkst, du könntest dein Leben mit Football retten, gehst in den glee club, denkst aber, dass die alle dort nur Loser sind, stimmt's?“ Von wo wusste die das bloß? Zögernd nickte ich, dann fuhr sie fort: „So hör zu. Dein Leben hatte bis jetzt nicht viel Sinn, aber du wirst deine wahre Liebe bald schon finden. Sie wird dir dein Leben retten. Und jetzt geh.“ Schweigend verließ ich das Zelt. Die Liebe meines Lebens?


Als ich am nächsten Tag in die Schule kam, musste ich die ganze Zeit an das denken, was die Wahrsagerin gesagt hatte. Meine große Liebe? Normalerweise glaubte ich an so einen Schwachsinn nicht, aber dieses Mal wollte mich dieser Gedanke nicht loslassen. Als endlich glee club war, schaute ich alle im glee club an, also alle Mädels. Santana und Rachel- nein beide zu eingebildet, sie könnten nicht meine große Liebe sein. Tina- nein, die hatte ein Selbstvertrauen wie eine Stecknadel. Quinn war ganz nett, aber meien große Liebe war sie bestimmt auch nicht. Und Mercedes war einfach nicht mein Typ. Naja, als Mr.Shue dann hereinkam, hielt er eine Katze in der Hand. Meine Katze. „Mr. Shue, was sucht Leben bei Ihnen?“ Ja, ihr hattet richtig gehört. Ich war mit fünf Jahren dumm genug gewesen meine Katze Leben zu nennen. „Er oder sie wäre beinahe draußen überfahren worden.“, sagte er. „Sie haben sie gerettet?“, fragte ich, „Sie haben mein Leben gerettet?“ Und da machte es Klick. Mr. Shue hatte mein Leben gerettet...aber das hieß ja er war die Liebe meines Lebens?! OMG! Sch***! Kacke! Mist! Ich..ich war schwul? Ich rannte aus dem Proberaum. Rannte und rannte und rannte einfach irgendwohin. Als ich außer Atem war, setzte ich mich auf die nächstbeste Bank. Ich war in einem Park. Aber das interessierte mich nicht gerade. Ich heulte. Und heulte. Und heulte. Irgendwann kam Kurt zu mir. Er setzte sich neben mich auf die Bank und fragte: „Was ist los mit dir, Finn?“ Ok, Kurt war mein Bruder, ich konnte es ihm erzählen, oder? „Kurt, ich glaube ich bin schwul.“ Kurt schaute mich mit geweiteten Augen an. „Und in wen bist du verliebt?“, fragte er mich. Ich flüsterte, kaum hörbar: „Mr.Shue?“ Und dann fing Kurt an zu lachen. Plötzlich wurde ich wütend und rannte weg.

Plötzlich wurde ich von jemand fest auf den Boden geschubst und hörte wie ein Auto bremste. Ich öffnete meine Augen, um zu sehen, was geschehen war. Genau an der Stelle, wo ich noch vor einer Milliesekunde stand, war jetzt ein Auto und ich lag auf dem Boden. Rachel lag über mir. Moment, Rachel? „Du hats mein Leben gerettet“, flüsterte ich. Und, ja, dann machte es zum zweiten Mal Klick. Ich schaute Rachel an und stellte fest, wie hübsch sie war. Und , Mann, sie liegt direkt auf dir!, sprach ich zu mir selbst. Das war sie also. Die Liebe meines Lebens. Rachel Berry. Nicht Mr.Shue, oder sonst wer. Nur Rachel. Rachel. Ich küsste sie sanft auf die Lippen und sie küsste mich zurück, als ob sie ihr ganzes Leben lang darauf gewartet hätte.


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Das war übrigens ein Traum von mir :D

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