FANDOM


Einjahrvollermusik

Plötzlich ist alles anders! 14 Schüler, die sich nicht kennen, werden aus der Highschool gepackt und kommen in ein kleines Internat mit Schwerpunkt Musik. Wo das liegt? Irgendwo im nirgendwo! Keine Stadt in Sicht, nur überall Wald, die 14 Teenies, zwei Lehrer, Musik und ziemlich viel Gefühlschaos! (mit Finchel, Quartie, Brittana, Samcedes, Tike, Wolly, Klaine und Pizes)

Meine Eltern lassen mich im Nirgendwo ab (1)Bearbeiten

PoV Santana

„Was?! Hier soll ich ein Jahr lang bleiben?!“, fragte ich auf diese hässliche Holzhütte blickend. Als meine Eltern von Musikinternat gesprochen hatten, hatte ich eine großes modernes Haus mit Swimmingspool mitten in der Stadt in Vorstellung. Und ganz bestimmt nicht DAS. Was sollte es überhaupt darstellen? Das war ein kleiner Platz mit acht Holzhütten in einem Kreis gebaut und in der Mitte befand sich ein kleines Feld mit Tischtennisplatten, Basketballkörben und so weiter. Und das Schlimmste: Weit und breit keine Stadt. Wir waren mitten im Wald. Ich wiederholte meine Frage, nun lauter: „Hier soll ich ein Jahr lang bleiben?“ „Ja, ist das nicht großartig?“, meinte meine Mutter glücklich. Großartig?! Das war ja mal sowas von das unpassenste Wort für diesen Schrotthaufen. „Nein, das ist ganz bestimmt nicht großartig“, schrie ich meine Mum wütend an, „ich will sofort wieder nach Hause.“ Ich versuchte schnell wieder in unseren Mercedes einzusteigen, doch mein Dad hielt mich ab. „Hör zu, wir haben keine andere Wahl. Deine Mum und ich sind zu beschäftigt, um uns um dich zu kümmern. Und da deine Schwester nun auf dem College ist, wirst du wohl hier bleiben müssen.“, versuchte er mir zu erklären. „Nein“, kreischte ich, „das könnt ihr mir nicht antun! Ich hasse euch!“ „Das können wir sehr wohl, junge Dame“, ermahnte mich meine Mutter und holte meine drei riesigen Koffer raus. Eins für mein Make-Up, eins für meine Klamotten und der andere, kleinere war voller Geld. Sie warfen die Koffer vor meine Füße und fuhren schnell mit dem Auto weg, bevor ich erst überhaupt reagieren konnte. Na, super, jetzt konnte ich ein ganzes Jahr lang hier verrotten! Ich nahm meine drei Koffer in die Hand (ja ich weiß, unfassbar, dass ich sie alleine tragen muss) und machte mich auf den Weg zu der allergrößten Hütte. Auf dem Weg fiel ich natürlich in eine Schlammgrube. Mir kamen die Tränen. Ich hasst diesen Ort! Mit großer Bemühung stand ich wieder auf und erreichte endlich die große Hütte. Als ich sie betrat blickten 15 Opfer auf mich. Na, super, hier gab's noch nicht mal anständige Leute. Ouhh..doch ich blickte auf zwei blonde Mädchen, mit denen müsste es ertragbar werden, wahrscheinlich. Doch der Rest sah aus, als ob sie von armen Familien kommen würden. Ok, der Junge im Irokesenschnitt sah wenigstens hot aus. {C}Meine Gedanken wurden von einem Mann mit Lockenkopf und Pokinn unterbrochen: „Ah..sie müssen Mrs. Lopez sein. Ihnen müssen wir wohl noch Lehrer, was Pünktlichkeit ist, denn sie kommen satte 30 Minuten zu spät!“ {C}Was wollte denn der? Wahrscheinlich war er einer der Leiter dieses ganzen Mistes und die blonde Frau, die wie ein Model aussah, wahrscheinlich auch. Ich musst mich zusammenreißen, sie nicht zu beschimpfen. Stattdessen lächelte ich einfach nur genervt. Klar, ich war 'ne Bitch, aber vielleicht sollte ich mich wenigstens am ersten Tag benehmen. Ich setzte mich neben einer der beiden blonden Mädchen, die mir ziemlich sympathisch vorkam. Der komische ältere Mann sprach schließlich weiter: „So nun kommen wir zur Hüttenverteilung. In jede Hütte können zwei Leute. Da es eine ungerade Anzahl an Mädchen und Jungs gibt, müssen sich auch ein Junge und ein Mädchen ein Zimmer teilen müssen. Ms. Holliday und ich“ (er zeigte auf die blonde Frau neben sich) „werden eine Hütte teilen und euch werden wir losen.“ Die blonde Frau, also Ms. Holliday, holte eine kleine Büchse, wo zusammengefaltete Papiere waren. Der Kerl (er heißt übrigens Mr.Shu) zog den ersten Zettel und las laut „Mercedes Jones“ vor. Ein dunkelhäutiges Mädchen, eine Diva erkannte ich sofort, stand auf. Der nächste Name war „Tina Cohen-Chang“. Klang asiatisch. Ich konnte nur zwei Asiaten sehen, ein Mädchen und einen Jungen und naja Tina musste wahrscheinlich das Mädchen sein. Die beiden schienen zufrieden mit dem Zimmergenossen zu sein. Mr. Shuester sprach weiter: „Noah Puckerman und...“ Das musste der heiße Junge mit dem Irokesenschnitt sein und ich betete innerlich, dass ich mit ihm in ein Zimmer kommen würde, doch stattdessen las Mr. Shu den Namen von einem Jungen mit blonden Haaren und einem komischen Mund, der Sam Evans hieß, vor. Na, super. Der heißeste war vergeben. Als nächstes wurden die Namen „Kurt Hummel“ und „Blaine Anderson“ vorgelesen. Das waren zwei Jungs und bei deren Anblick meldete sich mein Schwulenradar: Ja, die waren beide absolut schwul. Der Junge, der Kurt heißen musste, hatte eine Figur wie 'ne Frau, von der Kleidung mal nicht anzufangen und der andere Blaine, trug eine Schleife um den Hals, also wirklich. Naja, ich mit dem Schlamm sah bestimmt auch nicht besser aus. Plötzlich hörte ich meinen Namen und dann den Namen „Brittany S. Pierce“. Das blonde Mädchen neben mir meldete sich. Puhh.. Glück gehabt. Ich meldete mich auch kurz, um zu zeigen, dass ich Santana war und wir beide lächelten uns an. Wir würden bestimmt BFF's werden. Dann wurde Finn Hudson's Name, ein riesiger Junge, gezogen und seine Partnerin war ein kleines Mädchen, die Rachel Berry hieß. OMG, ich konnte mir mein Lachen kaum zurückhalten. Das Mädchen war ja mal so'ne Loserin, allein schon was sie trug. Ein Minirock und Rentierpullover mit Kniestrümpfen. Der arme Junge tat mir wirklich Leid. Doch das nächste Paar überraschte mich sogar noch mehr: das andere hübsche Mädchen, sie hieß Quinn, kam in ein Zimmer mit einem fetten dunkelhaarigen Mädchen, das eine hässlsche Oma-Brille trug. Da hatte ich es mit dieser Brittany ja noch gut. Nachdem das letzte Pärchen vorgelesen wurde (ein Junge im Rollstuhl namens Artie und der asiatische Junge, Mike), machten sich meine Zimmergenossin Brittany und ich auf den Weg zu unserer Hütte. Erst legten wir unsere Koffer ab (auch sie hatte drei große Koffer) und warfen uns erstmal auf's Bett (jeder natürlich auf sein eigenes). Dann stellte sie sich freundlich vor: „Hei ich heiße Brittany...und du Santana stimmt's?“ Ich nickte stumm. Sie schien wirklich nett zu sein und von Mode verstand sie anscheinend auch etwas. Dann schaute sie meine Klamotten an. „Ich wusste gar nicht, dass Schlamm voll in ist“, sagte sie grinsend. Ich wurde rot. „Ja...ein kleiner Unfall. Ich mach mich mal im Zimmer frisch.“, schlug ich vor.


Soll ich weiterschreiben??


Kapitel 2Bearbeiten

PoV Rachel


Ich war nicht glücklich. Ganz und gar nicht glücklich. Ich hatte mir einen talentierten Zimmergenossen erhofft, natürlich nicht so talentiert wie ich, aber doch nicht einen Tyrannosaurus- Rex. Dieser Finn, oder wie er hieß...was suchte er überhaupt in einer MUSIKschule. Oder dieser Puckerman. Bestimmt waren sie gekommen, um mit anderen rumzumachen. Naja, aber einige schienen doch ganz ordentlich zu sein. Zum Beisipiel dieser..wie hieß er doch gleich? Kurt? Ja, Kurt und sein Zimmergenosse Blaine. Die hatten doch bestimmt etwas drauf. Und Mercedes Jones sah auch nach einer wahren Sängerin aus. Aber ich war schließlich mit keinem von denen in ein Zimmer gekommen. Finn Hudson. Was für ein dämlicher Name. Er war bestimmt der Typ Junge, der Football oder so spielte und ansonsten irgendwelche sinnlosen Videospiele spielte. Anscheinend hielt er auch nicht viel von mir, da sich sein Gesicht, als er erfuhr, dass er mit mir in ein Zimmer kam, sich sofort verfinsterte. Er sollte sich eigentlich glücklich schätzen, mit einer Persönlichkeit mit mir, ein Zimmer zu teilen. Naja, jedenfalls versuchte ich so schnell wie möglich mein Bett zu bedecken, um aus UNSERER Hütte rauszukommen. Wir beide bezogen still unsere Betten und sortierten schnell unsere Klamotten in den Schrank. Vielleicht sollte ich ihn ansprechen? Nein, lieber nicht, schließlich tat er es auch nicht. Als ich mit allem fertig war, wusste ich nicht, was ich tun sollte. Ich nahm meinen iPod, legte mich auf mein Bett und hörte Musik, bevor ich einschlief. Nach einer Weile weckte mich jemand auf. Ich öffnete meine Augen und sah das Gesicht von Finn. „Äh..Mr. Shu hat gesagt, wir sollen, zur Gruppenhütte.“, sagte er schüchtern. Ich sagte einfach nur Danke. Schon komisch, dass er so schüchtern war. Das hätte sie nicht erwartet. „Du..du..sprichst während du schläfst“, sagte er schließlich. „Oh“, sagte ich, „es tut mir Leid, wenn ich dich gestört habe.“ „Nein, nein. Ich fand's irgendwie süß.“, sagte er. Ich wurde sofort rot. „Lass uns dann mal gehen. Diese Santana hat heute ziemlich viel Ärger bekommen, als sie zu spät kam.“, meinte ich und wir beide gingen zur Gruppenhütte. {C}Die anderen waren alle schon da und ich setzte mich neben Mercedes Jones. Finn setzte sich neben diesen komischen Puck. {C}Dann kamen Mr. Shu und Holly Holliday. „So“, begann Mr. Shu, „ich begrüße euch alle nochmal ganz offiziell an der Schule. Ihr werdet in der Woche ganz normal Schule haben, aber nachmittags haben wir dann nochmal intensiv Musik oder eher glee club. Der Unterricht beginnt um Punkt 8 Uhr morgens bis 16:30 Uhr. Danach habt ihr Freizeit. “ {C}Wir hörten alle uninteressiert zu und er sprach dann weiter: „Heute könnt ihr euch alle mal erst kennenlernen und wir haben ein kleines Spielchen vorbereitet. Ihr werdet mit eurem Zimmergenossen zwei Stunden lang eingeschlossen und müsst so viel wie möglich von ihm erfahren. Die Person, die am besten seinen Partner beschreiben kann, darf mit einem anderen für einen ganzen Tag in die Stadt.“ Alle waren plötzlich aufmerksam. Das war meine Chance, endlich mal nach draußen zu kommen! Aber wie sollte ich mehr über diesen Hudson herausbekommen? Na toll!

{C}PoV Tina

Ich fand diese Idee so ziemlich bescheurt. Warum sollte ich zwei Stunden brauchen, um etwas über eine Person zu erfahren? Ich meine, Mercedes war ganz schön nett und gesprächsfreudig, eine Frage und ich würde ihren ganzen Lebenslauf kennen. Den Wettbewerb hatte ich schon in der Tasche. Doch aus diesen zwei Stunden entwickelte sich eine ziemlich große Freundschaft. {C}In den ersten zehn Minuten wussten wir schon alles über den anderen. Mercedes war richtig gut im Singen und auch ziemlich mutig. Mein komplettes Gegenstück, da ich eher schüchtern bin. Naja, da hatten wir also noch 110 Minuten und keinen Schimmer, was wir tun sollten. Langsam wurde ich wegen meiner Klaustrophobie auch noch nervös. Auch Mercedes konnte es noch kaum aushalten. {C}Plötzlich hatte Mercedes eine Idee. Sie deutete auf das einzige Fenster und sagte: „Wir werden ausbrechen!“ „Äh..ich weiß nicht, ob das so eine gute ist.“, versuchte ich sie umzustimmen, doch sie blieb hart wie ein Stein. „Doch komm schon“, sagte sie, „das wird bestimmt voll funny.“ Bevor ich ihr widersprechenkonnte hatte sie auch schon das Fenster geöffnet. Wegen ihren Kurven kam sie noch gerade so durch. Ich konnte nicht anders. Ich ging ihr hinterher. Das würde ich sicher sehr bald bereuen. {C}Langsam schleichten wir beide über die grüne Wiese und warfen uns erstmal auf die Wiese. Freiheit! Dann bewarfen wir uns mit Pusteblümchen, was richtig Spaß machte. Früher, als ich ein kleines Mädchen war, machte ich es oft und es kam mir vor, als ob ich wieder in diesen Zeiten wäre. Dann sagte ich etwas, was ich mir selbst nie zugetraut hätte: „Komm, lass uns die anderen spionieren.“ „Meinst du das ernst?“, fragte Mercedes mich unglaubwürdig. Sie hätte es wahrschienlich nicht von mir erwartet. Ich selbst hätte es ja noch nicht einmal von mir erwartet. Als erstes schleichten wir zur nächsten Hütte und Mercedes nahm mich Huckepack, sodass ich in’s Zimmer blicken konnte. {C}Und was ich da sah, überraschte mich sehr: Noah Puckerman, der Typ mit der komischen Frisur, und sein blonder Zimmergenosse Sam Evans hatten beide ihre Gitarren in der Hand und taten einen auf Rockstar. Sie sprangen auf den Betten auf und ab und sangen irgendein Rocklied. Sie klangen wirklich gut, aber darauf konnte man nicht wirklich achten, wenn sie sich aufführten, wie die Teletubbies. Wie kindisch. Rockstar zu werden, war höchstens der Traum eines sechsjährigen. Ich konnte mir schließlich ein Lachen nicht verdrücken und die Jungs entdeckten mich an ihrem Fenster. {C}Vor Überraschung fiel ich auch noch von Mercedes’ Schulter und landete unsacht auf dem Boden. Jetzt mussten wir beide lachen und zu meiner Überraschung lachten auch Puck und Sam, die nun vom Fenster aus auf uns blickten. Eine Weile lachten wir einfach nur, ohne den geringsten Grund dafür zu haben. Dann fragte dieser Puck: „Na, wie seid ihr Schnuckies aus eurem Zimmer gekommen?“ Schnuckies? War das sein Ernst? {C}„Durch’s Fenster, wie denn sonst?“, antwortete Mercedes frech. Dann kletterte Sam aus dem Fenster und sprang zu uns. Puck fragte ihn: „Ey, Alter, was soll das denn?“ „Ich verrotte ganz bestimmt nicht in diesem Zimmer für zwei Stunden. Lass uns ein wenig Spaß haben.“ Puck nickte und sprang auch aus dem Fenster. Na, das könnte ja noch heiter werden. Vielleicht hätte ich doch im Zimmer bleiben sollen... {C}Doch zum Nachdenken blieb mir keine Zeit, Puck sprach schon weiter: „Kommt, lass uns zu diesem großen Jungen und zu dieser Berry gehen. Die beiden prügeln sich wahrscheinlich gerade.“ Wir nickten zustimmend und machten uns auf dem Weg zu deren Hütte. {C}Und die beiden stritten so ganz und gar nicht. Sie saßen einfach auf dem Boden und spielten Monopoly. Ich weiß, ich habe keine Ahnung, was zum Teufel das sein soll, aber wenn’s ihnen Spaß macht, von mir aus. Sam sagte schließlich: „Ach, die langweilen mich. Lass uns zu jemand anderem gehen. Unsere nächsten Besucher waren diese zwei Mädchen, Santana und Brittany. Sie saßen beide auf dem Boden, flechteten sich gegenseitig die Haare und quatschten über irgendetwas. Wahrscheinlich beurteilten sie unsere Outfits. Traurig guckte ich auf meine Gothic-Klamotten. Na, super, über mich würden sie ganz bestimmt nicht’s Gutes sagen. „Was für Barbie-Tussen“, sagte Mercedes, „genauso wie diese Quinn. Blonde Haare, tolle Figur und schon halten sie sich für etwas Besseres. Wetten sie hält es keine Minute mit dieser Lauren aus. Die arme Lauren tut mir echt Leid.“ Wir beschlossen zu Lauren und Quinn zu gehen. Doch das Zimmer war leer. Komisch, waren etwa auch sie weggerannt? {C}Meine Gedanken wurden von einem Knacksen unterbrochen. Mr. Shu und Ms. Holliday, Sch***, jetzt waren wir erledigt. Schnell packte ich Mercedes an der Hand und wir rannten schnell wieder in’s Zimmer. Wir krochen durch das Fenster mühsam wieder hoch. Und warfen uns schnell auf die Betten. In diesem Moment wurde die Tür geöffnet und Ms. Holliday kam in die Hütte rein. Zufrieden lächelte sie uns an und sagte: „Ich wollte nur mal schauen, ob ihr auch schön brav seid.“ Dann drehte sie sich um und verließ das Zimmer. {C}Puh, Glück gehabt. Dann schaute ich Mercedes an und wir beide fingen laut an, loszulachen.

{C}PoV Kurt

Ich hatte niemals Glück. Niemals. Deswegen war ich auch verwundert, dass ich es dieses Mal hatte. Blaine Anderson. Kurt Hummel. Blaine. Kurt. Klang das nicht wunderbar? Wir waren fast wie Zwillinge: Unsere Interessen waren Mode und Musik. Oke, ein paar Unterschiede gab es auch: Blaine’s Stimme war deutlich tiefer als meine und er stand auf Sport. Und bald würde er mein’s sein. MEINS! Keinem anderen dürfte er gehören. KEINEM! {C}Schon eineinhalb Stunden quatschten wir nun über alle unsere Gemeinsamkeiten. Außerdem hatte er alle Ausgaben der Vogue, genau wie ich. Wir quatschten und quatschten, als ob wir uns schon seit Ewigkeiten kennen würden. Ich war so glücklich, einen solchen Zimmerkameraden zu haben. {C}Schließlich nahm ich meinen ganzen Mut zusammen und fragte: „Blaine, bist du eigentlich schwul?“ Blaine schaute mich versteinert an und sagte dann ganz leise: „Nein.“ Was? Nein? NEIN! Das konnte doch nicht sein! „Ouh“, brachte ich enttäuscht hervor. „Und du?“, fragte er mich. Was sollte ich jetzt antworten? „Äh...nein, ich bin hetero“, log ich. Was hätte ich denn sonst tun sollen? Am Ende denkt er noch, ich bin ihn verliebt.... Naja, das stimmt zwar irgendwie, aber wenn er hetero ist, habe ich sowieso keine Chancen. Wäre auch zu schön gewesen, wenn ich irgendwanneinmal Glück haben würde!


Viel Spaß ^^

Und immer schön kommentieren :D


Kapitel 3Bearbeiten

PoV Quinn


„Lauren, Lauren, kommst du mal endlich raus!“, schrie ich am Eingang der Toilette. Keine Antwort. Na, super! Und was mache ich jetzt? Ich hüpfte auf und ab, um den Drang in meiner Blase zu vergessen. Dann kam Lauren endlich raus und ich konnte endlich... naja ihr wisst schon. Als ich wieder aus dem Klo kam, war Lauren weg. Huh, wo konnte sie bloß sein? Ich suchte sie überall, doch ich konnte sie nicht finden. Gerade als ich zurück in die Hütte gehen will, hören ich plötzlich ein Lachen. Es kam aus einer der Hütten. Ich ging auf die Hütte zu und spähte auf den Zehenspitzen stehend durch das Fenster. In der Hütte sah ich diesen Asiaten, Mike, und Artie, den Jungen im Rollstuhl. Sie machten gerade eine Kissenschlacht. Ich konnte mir ein Grinsen nicht verkneifen. Wie gerne würde ich jetzt mit ihnen lachen und einen solchen Unsinn machen. Nachdem ich die beiden eine Weile angestarrt hatte, beschloss ich mich auf den Weg zurück zur Hütte zu machen. Lauren war schon da und sie saß auf ihrem Bett. „Und welcher hat dein Herz erobert?“, fragte sie mich, immer noch ganz ruhig auf dem Bett sitzend. Ich fragte langsam: „Hää, was meinst du damit?“ Sie grinste mich nur an: „Ich glaube du weißt ganz genau, was ich meine. Du hast eben in die Hütte von zwei Jungs geguckt und hast so gelächelt, als ob du einen Clown gefrühstückt hättest.“ Wann hatte sie mich gesehen? „Ich wollte nur schauen, was sie machen“, versuchte ich mich rauszureden. Wie kam sie eigentlich auf die Idee, dass ich mich jemals in einen der beiden verlieben würde. „Naja, wenn du meinst“, sagte sie und wir schlossen das Thema ab und redeten noch eine Weile über irgendeinen Mädchenkram halt. Nach einer Weile konnte man plötzlich durch Lautsprecher Mr.Shuester's Stimme hören: „Alle Schüler und Schülerinnen begeben sich bitte sofort auf den Weg zur Versammlungshütte.“ „Los“, sagte Lauren danach, „lass uns gehen.“

PoV Holly Holliday

Die Kids kamen innerhalb von 10 Minuten alle in die Versammlungshütte und es sah so aus, als ob sie einigen wirklich etwas gebracht hatte. Der Junge mit dem Irokesenschnitt, sein blonder Zimmergenosse, diese Mercedes Jones und die schüchterne Asiaten saßen an einem Tisch und lachten sich über irgendetwas schlapp. Auch die blonde Brittany und Santana schienen sich ganz gut zu verstehen. Nur bei Finn Hudson und Rachel Berry schien das 'Spiel' nicht's gebracht zu haben. Die beiden schienen einfach nur froh zu sein, dass die zwei Stunden vorüber waren. Die anderen schienen jedoch alle zufrieden zu sein. Nun ja, auch die beiden Jungs, Kurt und Blaine, sahen ziemlich deprimiert aus. Dann erzählten uns alle etwas über ihren Partner. Brittany, Santana, Finn und Rachel konnten kaum etwas übereinander sagen, genauso wie Artie, Mike, Quinn, Lauren, Puck und Sam. Doch Kurt und Blaine könnten wahrscheinlich Stunden etwas über sich erzählen und Mercedes und Tina auch. Will und ich entschieden, dass der Gewinner Kurt sein sollte. Dann fragte ich, wen er mitnehmen wollte und er entschied sich natürlich für Blaine. Danach verabschiedeten wir uns von den Kids und schickten sie in ihre Zimmer. Blaine und Kurt würden die Stadt nächste Woche besuchen. Denn morgen hieß erst mal Schule!


PoV Mercedes

Am nächsten Morgen wurde ich durch die Sonnenstrahlen geweckt. Tina schlief noch und ich hatte auch nicht vor, sie zu wecken. Die Sonne war zwar schon da, aber es war unglaublich früh. 5:30 Uhr. Da ich nicht wieder einschlafen konnte, beschloss ich, draußen etwas Luft zu holen. Als ich gerade wieder reinwollte, erkannte ich auf der Wiese eine Person. Sie oder er saß auf der Tischtennisplatte und schaute sich die Landschaft an. Ich ging näher an die Person heran und erkannt, dass es Sam war. Als er mich erkannt, lächelte er mir rüber, sodass ich rot wurde. Ich setzte mich auf die Platte neben ihn und betrachtete nur eine Weile alles um mich herum. Es war wunderschön hier. So ruhig und so schön. Weit, weit weg von der Stadt. Ich fing nach einer Weile an zu frieren, also verabschiedete ich mich von Sam und ging wieder in die Hütte. Als ich mich ein letztes Mal zu ihm rumdrehte, schaute er mir verträumt nach.

Störung durch Adblocker erkannt!


Wikia ist eine gebührenfreie Seite, die sich durch Werbung finanziert. Benutzer, die Adblocker einsetzen, haben eine modifizierte Ansicht der Seite.

Wikia ist nicht verfügbar, wenn du weitere Modifikationen in dem Adblocker-Programm gemacht hast. Wenn du sie entfernst, dann wird die Seite ohne Probleme geladen.