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Finchel21j


Kapitel 1Bearbeiten

»Finn, Schatzi, wir gehen raus zum Strand, möchtest du mitkommen?«, fragte mich meine Mum, doch ich schüttelte den Kopf und konzentrierte mich wieder auf die Fernsehsendung. Meine Mutter seufzte. Ging dann mit Burt und Kurt aber raus aus unserem Zimmer. Sie waren alle genervt, weil ich so eine schlechte Stimmung hatte. Aber hatte ich ihnen nicht schon am Anfang gesagt, dass ich kein Bock auf einen Urlaub in Hawaii hatte? Ihr Pech, um ehrlich zu sein. Plötzlich klopfte es an der Tür. Bestimmt hatte Kurt seine Sonnenbrille vergessen… Ich stand auf und lief zur Tür. Als ich die Tür öffnete stand da aber nicht Kurt. Sie hatte braune, mittellange Haare und wunderschöne verträumte braune Augen. Ihr Lächeln verzauberte die Welt für einen Moment. Sie war klein und hatte eine heiße Figur. Meine Lippen würden perfekt zu ihren passen, dachte ich. Ein Lächeln verformte sich auf meinem Gesicht und auch sie lächelte. Einen Moment schauten wir uns einfach und es war schon irgendwie schräg. Dann kam sie zu sich. »Äh…Oh…sorry, falsches Zimmer« Entschuldigend sah sie mich an. Dann fielen wir beide plötzlich in lautes Gelächter. Schließlich beruhigten wir uns dann wieder. »Äh, ich geh dann mal lieber in mein Zimmer« Langsam verschwand sie im nächsten Zimmer. Da wohnte sie also, während den Ferien. Ohne richtig zu überleben, nahm ich den Schlüssel, schloss unser Zimmer ab und rannte schnell vor die Tür ihres Zimmers. Ich holte tief Luft und klopfte an. Sofort öffnete sich die Tür, als ob sie damit gerechnet hätte. Zum Glück war außer ihr kein anderer im Zimmer. »Lust, draußen zum Swimmingspool zu gehen?«, fragte ich spontan und sie nickte sofort.

Kapitel 2Bearbeiten

Die ganze Nacht lang konnte ich an nichts anderes als an den Kuss denken. Es war so schön gewesen. Und es war noch nicht mal ein richtiger Kuss gewesen. Nur auf die Wange. Und doch war es so schön gewesen… Da ich einfach nicht schlafen konnte, beschloss ich rauszugehen. Der Mond schien und verbreitete auf dem Strand eine magische Atmosphäre. Aus der Ferne sah ich plötzlich eine Person auf dem Sand sitzen und sich den Mond anschauen. Ein Gefühl in meinem Bauch sagte mir, dass siees war. Langsam ging ich auf die Person zu und es war tatsächlich Rachel. Als sie mich entdeckte formte sich ein breites Grinsen auf ihrem Gesicht. Ich saß mich neben ihr hin und einen Moment beobachteten wir einfach nur den Mond. Plötzlich schaute mich Rachel an und flüsterte: »Der Mond ist wunderbar stimmt's?« Ich nickte nur. Dann fing sie plötzlich an zu singen. http://vimeo.com/35161381 Und ich sag euch. Vielleicht war ich schon am Anfang ein bisschen in sie verliebt, aber in dem Augenblick, wo sie sang, war es aus für mich. Dieses Mädchen hatte endgültig mein Herz erobert. Es war die bezauberndste Stimme, die ich je gehört hatte. Ich könnte ihren Gesang den ganzen Tag anhören, jedoch sang sie noch die letzte Strophe des Liedes und beendete ihn. Es wurde eine Weile still, aber sie brach dann die Stille. »Ich konnte nicht schlafen«, sagte sie nervös. Sie vermeldete den Blickkontakt zu mir und starrte nur den Sternenhimmel an. »Ich auch nicht«, gab ich zu. Jetzt drehte sie sich zu mir und schaute mir direkt in die Augen. Das Mondlicht strahlte auf ihrer marklosen Haut und brachte ihre Augen noch mehr zum Strahlen. Ich riss mich am Riemen und lehnte mich langsam zu ihr. Mein Herz klopfte wie wild und mein Atem blieb fast stehen. Rachel bewegte sich gar nicht, sie schaute nur meine Lippen an. Sie wollte mich genauso sehr küssen, wie ich sie. Schließlich berührten meine Lippen ihre. Etwas, was ich noch nie gefühlt hatte, bildete sich in mir. Ich glaube ich sah Feuerwerke, nein, etwas viel Größeres, es waren richtige Explosionen. Wir zogen nach ein paar Sekunden unsere Köpfe zurück, um nach Luft zu schnappen. Sie lächelte mich an, zog mich an meinem Hemd und drückte ihre Lippen auf meine. Wir küssten, lachten und sprachen fast die ganze Nacht lang, jedoch musste sie wieder zurück bevor ihre Väter merkten, dass sie nicht da war. Ich schlich auch leise in mein Zimmer, legte mich auf mein Bett und dachte über alles nach, was in den letzten Stunden passiert war.

Kapitel 3Bearbeiten

Die ganze restliche Nacht lang konnte ich nur noch an Rachel denken. Es kam mir immer noch unwirklich vor, dass wir uns geküsst hatten. Als ob es nur ein Traum gewesen war. Ein wunderschöner Traum. Aber dieses Gefühl, das ich währenddessen gespürt hatte, das war echt. So echt, dass es schon fast wehtat.

ich wälzte ich in meinem Bett rum und überlegte die ganze Zeit. Erst war ich glücklich, dass ich Rachel geküsst hatte, doch dann fiel mir Quinn ein. Quinn, meine feste Freundin in Ohio. Warum musste mein Leben nur plötzlich so kompliziert sein? Als die Sonne allmählich zum Vorschein kam, stand ich auf und zog mich an. Nachdem ich mich auch frisch gemacht hatte, trugen mich meine Beine sofort vor Rachel's Tür. Bevor ich aus meiner Kabine ging, fragte mich meine Mum: »Wohin willst du denn schon um diese Uhrzeit hin?« »Äh…zu irgendjemanden.« Dann verließ ich schnell unser Zimmer, um nicht mit noch mehreren Fragen unter Druck gesetzt zu werden. Als ich vor Rachel's Tür anhielt, machte sie schnell auf, als ob sie dort auf mich gewartet hätte. Und in dem Moment, wo ich ihr Gesicht sah, vergaß ich all meine Sorgen…und Quinn. Sie lächelte süß und sagte: »Hi Finn« »Hi Rach«, flüsterte ich. Dieses Mädchen stellte etwas Magisches mit mir an, ich wusste verdammt nochmal nur nicht, was es war. »Lust im Speisesaal zu frühstücken?«, fragte sie mich und ich nickte. Ich konnte mir nicht's Besseres vorstellen, als mit dem schönsten Mädchen, das ich je gesehen hatte, frühstücken zu gehen. Nach einer Weile saßen wir gemeinsam an einem kleinen Tisch im Speisesaal und versuchten, etwas zu essen. Doch wir waren so in ein Gespräch vertieft, dass wir gar nicht dazu kamen. Rachel erzählte mir alles über sie selbst. Dass sie in New York wohnte und dort auf so eine tolle Kunstschule ging und dass sie irgendwann ein Star werden wollte. Das alles klang so super und mein Leben dagegen war langweilig und so normal. »Naja, ich lebe in Lima, Ohio mit meiner Familie. Ich gehe auf die McKinley High, es ist nichts besonderes wie deine Kunstschule. Viele Schüler meinen, dass man für immer in Lima stecken bleibt, wenn man erst mal dort ist. Ich glaube sie haben auch recht, weil ich zwar der Quaterback in der Footballmannschaft bin, aber ich bin nicht gut genug, um es raus zu schaffen«, erzählte ich über mich selbst. Sie gab mir ein süßes Lächeln, legte ihre Hand auf meine und drückte sie leicht. »Du bist gut genug, Finn. Ich habe dich nicht beim Spielen gesehen, aber du bist etwas Besonderes, das kann ich genau hier spüren« Sie legte meine Hand auf die Stelle, wo sich ihr Herz befand. Ein warmes Gefühl umgab mich. Bei Rachel fühlte ich mich so sicher und verstanden. Neben meiner Mutter war sie die einzige, die wirklich Vertrauen in mir hatte und nicht dachte, dass ich ein Idiot wäre. Und dabei kannten wir uns gerade mal ein paar Stunden! Ohne zu überlegen, lehnte ich mich über den Tisch und gab ihr einen kleinen Kuss auf ihre Lippen. Da, wieder war dieses Gefühl da! »Danke«, flüsterte ich. Sie hielt weiter hin meine Hand. Ich wollte, dass sie niemals loslassen sollte, aber tief in meinem Inneren sagte mir etwas, dass ich sie nicht für immer haben konnte.

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