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Glee 2 gif










»Alles in Ordnung?«, fragte Sam. Rachel hatte Sams Worte wegen der lauten Musik erst gar nicht verstanden, doch sein Blick erklärte schon alles. Langsam schüttelte sie den Kopf. Eine einzige Träne machte ihren Weg über ihre Wange. »Wegen Quinn und Finn?«, versuchte Sam gegen die Musik zu brüllen und sie nickte schwach. Ja, Sam wusste, wie sich Rachel fühlte. Erst erzählte Quinn ihm, dass er sie liebte und dann verließ sie ihn einfach so für Finn. Das hatte ganz schön wehgetan. Plötzlich kam Puck zu den beiden. Er war ganz schön besoffen, deshalb taumelte er eher. »Was macht ihr denn hier ihr…Spaßbremsen!!!!«, schrie er lustig. Rachel wand ihren Kopf von Pucks Atem angeekelt. »Achso, die Sache mit Finn und Quinn« Er zuckte mit den Schultern. »Ist doch halb so schlimm nach ein paar Gläsern Alkohol!« Er reichte Sam und Rachel ein Glas und tanzte dann davon. Sam war sich unsicher, doch zu seiner Überraschung trank Rachel das Glas mit einem Schlucken davon. So kannte er sie ja gar nicht. »Bist du dir sicher, Rachel?«, fragte Sam, da hatte Rachel schon auch sein Glas genommen und ausgetrunken. Sie fuhr sich mit der Zunge über die Oberlippe und meinte: »Daaas tut gut!« Sie stand auf und füllte ihr Glas bei der kleinen Bar auf. Und trank es. Und füllte es wieder auf… Nach einer halben Stunde tanzte Rachel halb nackt mit Puck rum. Dabei verpasste sie keines Falls Finns neidischen Blick und es trieb sie dazu, Puck wild zu küssen. Plötzlich war Finn zwischen den beiden und trennte sie. »Woah, ich denke ihr solltet nicht zu weit gehen!« Die Eifersucht in seiner Stimme war kaum überhörbar. »Tze, sei doch nicht so neidisch und geh zu deiner dummen Blondinenfreundin!«, meinte Rachel nur und widmete ihre Konzentration wieder Puck. Hilflos ging Finn wieder zurück zu Quinn. Doch er konnte Puck und Rachel nicht aus den Augen lassen.

Nach ein paar Stunden war die Party vorbei und jeder machte sich auf den Weg nach Hause. Als Rachel in ihr Auto steigen wollte, spürte sie plötzlich einen festen Griff an ihrem Arm. Sie drehte sich um und schaute in die braunen Augen ihres Ex-Freundes. »Waaas willst du…Finn!«, fragte sie betrunken. »Rachel, du kannst in diesem Zustand nicht alleine Auto fahren. Ich fahre dich nach Hause«, meinte er doch sie wurde plötzlich ganz wütend. »Ich bin kein Baby mehr Finn und außerdem auch nicht mehr deine Freundin« Dann stieg sie in ihr Auto, wo die Tränen nur so flossen. Rachel drückte hastig auf das Gaspedal, während ihr die Tränen die Sicht verweigerten. Plötzlich spürte sie einen ruckartigen Knall und wurde nach hinten gezogen. Dann landete ihr Kopf hart auf dem Lenkrad. Langsam hob Rachel ihren Kopf und schaute auf das blutbefleckte Lenkrad. Panisch hielt sie sich die Hand an den Kopf und spürte etwas Feuchtes. Als sie ihre Hand zurückzog und auf ihre Hand schaute, war diese mit Blut vollgeschmiert…


Am nächsten Tag

Finn stürmte in das Krankenhaus. Welches Zimmer hatte Puck nochmal genannt? E11? Ja, das war es! Tränen schossen ihm übers Gesicht und er rannte, wie er nur konnte. Als er endlich vor dem Zimmer E11 stand, hielt er plötzlich an. Dann machte er langsam die Tür auf. Und da schossen die Tränen schon wieder aus den Augen. Er musste seinen Mund zuhalten, um nicht in Tränen auszubrechen. Langsam kam er näher an das Bett heran, in dem sie friedlich schlief. Hoffte er zumindest. Ihr Arm war mit Schläuchen an ein Gerät gebunden. Der andere Arm war frei. Langsam nam Finn Rachel an der Hand. Dann setzte er sich an den Stuhl neben ihr. Eine Weile schwieg er, dann begann er zu sprechen. »Weißt du noch, wo wir uns damals in der Aula geküsst haben? Du hattest ein Picknick vorbereitet und wir haben gegessen. Dann hast du mir gesagt, dass ich dich küssen dürfte, wenn ich wolle. Und ich wollte. Nach dem Kuss bin ich dann abgehauen…« Die Tränen waren nun unaufhaltbar. Doch Finn ließ es zu. »Verlass mich nicht, Rachel. I-Ich brauche dich doch. Ich liebe dich. Und ich will keinen anderen auf dieser verdammten Erde lieben. Nur dich. Bitte, bitte bleib bei mir.« Plötzlich schlug Herz nicht mehr. Die Anzeige war ganz gerade und das Piiiiiiiieeeeep kam. »Nein!«, schrie Finn und brach in Tränen aus. »Nein, Rachel! Bleib bei mir!« Er hielt ihre Hand immer noch und plötzlich spürte er einen Druck. Einen ganz leichten, und doch war er vorhanden. Dann hörte er wieder Rachel's Herzschlag.

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