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Zehn Jahre

Lächelnd stand Brittany vor einem Brunnen. Dieser Brunnen, in Mitte des Marktplatzes, hatte viele Erinnerungen. Zumindest für die siebzehn Jährige. Sanft strich sie über diesen, lächelte weiterhin seelenruhig vor sich hin und dachte nach. Damals hatte sich etwas verrücktes hier abgespielt. Es war nur ein Tag. Ein Tag mit vielen Ereignissen. Einem ganz besonderen. Einem eigentlich total verrückten. Niemals konnte die Blonde dieses Ereignis vergessen. Warum genau das so war, konnte sie beim besten Willen nicht sagen. Und doch fühlte sie sich sofort wohl wenn sie daran dachte. Jede Woche kam sie her. Jede Woche seit sie ein kleines Mädchen war.

„Brittany komm schon, du bist dran mit zählen“, rief ihr einst bester Freund aus der Ferne.

„Ist ja schon gut Sam, mach langsam“, konterte sie und drehte sich um.

Die sieben jährige stützte ihre Hände an dem Brunnen, der vor ihr lag, ab und schloss ihre Augen. Langsam begann sie bis zwanzig zu zählen und tippte bei jeder Zahl sachte mit ihren kleinen Fingern gegen den Brunnen.

„Zwanzig, ich komme“, rief sie und drehte sich abrupt um.

Ihre kleinen blauen Knopfaugen ließ sie über den großen Marktplatz wandern. Hier und da entdeckte sie einige Kinder, in ihrem Alter, die spielten. Ältere Ehepaare die auf einer Bank saßen und miteinander redeten. Familien die Eis essen waren und Vögel die genüsslich das Wasser des Brunnen tranken und dann wieder ganz schnell wegflogen wenn ein Kind anfing zu schreien. Doch von ihrem Besten Freund fehlte jede Spur.

Langsam setzte sie sich in Bewegung, aber immer darauf bedacht den Brunnen im Visier zu haben, damit ihr Bester sich nicht frei schlagen konnte und sie somit verloren hätte. Leicht schielte sie auf die rechte Seite, um nachzusehen ob er sich dort herum treiben könnte, und kniff kurz darauf ihre Augen zu, da die Sonne sie direkt blendete. Immerhin war es ein heißer Sommertag, was es wirklich schwer machte einen kleinen Platz mit Schatten zu finden. Und auch behinderte es etwas das Sehvermögen.

„Frei! Ich hab gewonnen“, hörte sie auf einmal und riss ihre Augen auf.

„Hee, das ist gemein. Die Sonne hat mich geblendet“, versuchte sie sich zu verteidigen.

„Selbst Schuld brittanylein“, grinste er.

„Nen mich nicht so“, motze sie weiter vor sich hin und lief langsam auf Sam zu, der noch immer vor dem Brunnen stand.

„Okay Brittanylein“, grinste er und zog sie dann in eine kurze Umarmung. „Ich muss jetzt nach Hause. Mama hat gesagt, das ich pünktlich zum Essen kommen soll.“

„Ist gut“, meinte Britt als sie sich wieder lösten.

„Morgen wieder um die gleiche Zeit?“

„Ja. Und sag deine Mama einen schönen Gruß von mir“, lächelte die blonde nun und sah ihrem Freund dabei zu wie er sich immer weiter von ihr entfernte.

Nach Hause gehen kam für die sieben jährige gar nicht in Frage, dazu mochte sie viel zu sehr das warme Wetter. Die Sonnenstrahlen, die die Menschen glücklich machten. Was auch genau auf jedem Gesicht zu erkennen war.

Mit viel Schwung zog sie sich an dem Brunnen nach oben und setzte sich auf die Kante. Und wieder beobachtete sie. Was auch immer es war, sie fand es interessant. Jeder Mensch hatte andere Gesten drauf. Jeder, andere Gesichtsstrukturen. Jeder anderer Dinge die er tat. Und genau das gefiel ihr. So konnte sie die Menschen einschätzen.

Doch ihr Blick blieb an einem kleinen Mädchen hängen und bei ihr konnte sie beim Besten Willen nicht sagen, was sie dachte, dort tat, doch wie es ihr ging, dass war deutlich zu sehen. Das kleine schwarzhaarige Mädchen strahlte. Ihre Lippen zierte ein super breites Lächeln, was zufolge hatte das Grübchen sich bildeten. Die dunkel braunen Augen, die die kleine besaß, starrten Brittany regelrecht an. Doch es war keineswegs unangenehm. Es fühlte sich gut an. Sehr gut sogar. Was auch immer mit diesem Mädchen war, Brittany konnte es nicht sagen, doch den Blick von ihr abwenden konnte sie auch nicht. Sie musterte die schwarzhaarige genau. Weiße Halbschuhe trug sie auf ihren gebräunten Füßen. Ihre braunen Beine lagen frei und dann bedeckte ihr Körper ein rosafarbenes Sommerkleid. An ihrem Handgelenk trug sie eine rote Schleife und eine gründe Armkette. Ihre Haare fielen ihr locker über die Schulter und doch konnte man einen roten Haarreif erkennen.

Brittany war gefesselt. So etwas hatte sie noch nie erlebt. Noch nie in ihrem jungen Leben. Sie war auf der einen Seite fasziniert von dem Mädchen, aber auf der anderen Seite hatte sie genau davor Angst. Angst vor diesem Unbekannten Gefühl das sich geradewegs in ihrem Bauch breit machte. Angst vor ihrem Herz das auf einmal wie verrückt gegen ihre Brust hämmerte.

Sie schüttelte einen Moment den Kopf um sich wieder zu Besinnung zu rufen. Das war doch verrückt, dachte sie sich und sprang von dem Brunnen herunter, doch wieder fiel ihr Blick auf die Stelle an dem das Mädchen stehen sollte. Doch sie war nicht mehr da. Enttäuschung machte sich in ihr breit. Wieder etwas das sie sich nicht erklären konnte. Etwas was sie nicht verstand. Suchend drehte sie sich um ihre eigene Achse und wurde dann jedoch gestoppt. Dunkel braune Augen. Das war das einzige an das die siebenjährige denken konnte. Dunkel braune Augen, die sie durchdringend ansahen. Dunkel braune Augen die unergründlich zu seien schienen.

„H-Hallo“, sagte die blonde zittrig.

Doch ihr gegenüber schwieg. Sagte nichts. Starrte sie einfach nur an. Brittany wurde nervös, ihre Hände begannen zu schwitzen, ihr Puls stieg gerade in die Höhe, als sie realisierte das die schwarzhaarige sie berührte. Der zarte Duft, der von dem Mädchen ausging, vernebelte ihr alle Sinne. Ja, Brittany war sieben Jahre und konnte sich keineswegs erklären, was hier gerade vor sich ging.

„I-Ich bin Brittany u-und du?“ versuchte sie es ein weiteres Mal, um von all ihren Gedanken und Gefühlen abzulenken.

Doch das Mädchen schwieg weiter. Lächelte zaghaft. Sah Brittany einfach an. Es schienen Minuten zu vergehen, doch waren es in Wirklichkeit nur wenige Sekunden. Sie sah Brittany noch einen Moment an, dann drückte sie ihre Lippen auf die Wange der Blonden und rannte lachend davon.Brittany konnte erst gar nicht realisieren. Die Stelle an der die Lippen noch vor wenigen Sekunden zu spüren waren, dort brannte es auf einmal. Ihre Hand fand den Weg an diese Stelle und strich sanft darüber. Was geschah hier? Was war gerade passiert? Warum tat jemand so etwas? Erst anstarren, dann küssen und dann wegrennen? Brittany verstand die Welt nicht mehr, doch auch wenn sie nicht verstand, wollte sie die schwarzhaareige nicht einfach so davon kommen lassen. Sie rannte. Rannte so schnell sie konnte. Einmal quer über den Marktplatz, durch einen Tunnel hindurch und kam dann auf einer Brücke zum stehen. Die Luft ging ihr aus. Sie stützte sich an dem Geländer ab, suchte noch mal mit ihrem Blick verzweifelt nach der schwarzhaarigen, und gleichzeitig versuchte sie ihre Atmung wieder unter Kontrolle zu bekommen. Die schwarzhaarige war wie vom Erdboden verschwunden. Einfach weg. Nirgends mehr aufzufinden. Sachte senkte die blaunäugige ihren Kopf und lief wie automatisch weiter. Ganz langsam, in der Hoffnung, es könnte ja doch noch etwas geschehen. Und wie als hätte der liebe Gott ihre Wünsche erhört, stieß sie mit jemand zusammen.

„Entschuldigung“, meinte sie höflich und erhob ihren Kopf.

Da waren sie wieder, diese Augen, die sie so in ihren Bann zogen. Grübchen die sie fesselten. Lippen die sie… ja die sie was? Was war eigentlich mit der sieben Jährigen los? Was dachte sie hier? Was tat sie hier? Stehend in dem kurzen Tunnel starrte sie ein anderes Mädchen an, das sie nicht einmal kannte. Ein Mädchen das sie vorhin geküsst hatte. Und doch ein Mädchen, das ihr ein unbeschreibliches Gefühl bereitete.

Auf einmal kam die schwarzhaarige ihr näher, sollte sie zurück weichen? Konnte sie? Wollte sie? Britt wusste es nicht. An diesem ganzen Tag, war alles so unerklärlich. Sie blieb Stocksteif stehen, und schloss ihre Augen vor dem Ungewissen und dann passierte es. Nur ganz kurz trafen sich ihre Lippen. In Brittany explodierte alles. Es war verrückt. Ihr Herz überschlug sich. Gänsehaut zierte ihren Körper. Ihre Gedanken kreisten.

Und dann war das Gefühl weg. Sie brauchte einen Moment um ihre Augen aufzumachen, zu sehr war sie verwirrt was hier gerade geschehen war. Doch zögerlich nach gefühlten Stunden schlug sie sachte ihre Augen auf und blickte sich um. Wieder war die schwarzhaarige weg. Einfach so. Zweimal küsste sie die siebenjährige und dann war sie weg. Verdattert erhob Brittany ihre Hand und legte sie auf ihre Lippen, sie schmeckte noch immer die Lippen des Mädchens. Spürte sie noch immer. Doch war sie viel zu aufgewühlt um ein weiteres Mal nach ihr zu suchen.

Und so blieb es nur eine Erinnerung. Eine Erinnerung die sich vor zehn Jahren hier abgespielt hatte. Heute weiß Brittany, was für ein Gefühl das damals war, das sie so verspürt hatte. Es war Liebe. Ist noch immer irgendwie Liebe. Sie konnte die schwarzhaarige niemals vergessen. Stand jede Woche hier auf dem Marktplatz und blickte sich um, doch nichts. Manchmal dachte sie auch, dass sie sich das alles nur eingebildet hatte. Das es alles nur ein Streich ihrer Phantasie war. Doch spielte die Phantasie einem einen solchen Streich, wenn man gerade mal sieben Jahre ist? Ist so etwas Möglich? Konnte das sein? Brittany war sich sicher, das war kein Traum und auch keine Phantasie, das alles hat sich wirklich abgespielt. Es war die Realität gewesen. Doch es war. Es ist schon lange vorbei.

Und genau diese Erkenntnis versetzte, der heute siebzehn jährigen, einen Stich ins Herz. Sie spürte wie sich eine kleine Träne aus ihrem Auge stahl und sich über ihre Wang bahnte. Schnell wischte sie sie weg. Sie weinte nicht gerne, vor allem nicht in der Öffentlichkeit. Sie blickte sich um, um sich zu vergewissern das niemand das gesehen haben konnte, und wirklich, es schien niemand bemerkt zu haben. Sie taten alle das, was sie immer taten. Ihre Einkäufe erledigen. Lachen. Spielen. Kaffee trinken. Reden. Das übliche Programm.

Für einen Moment fühlte sich Brittany wieder in ihre Kindheit zurück versetzt. Sie saß mittlerweile, genau wie damals, auf der Kante des Brunnens und beobachtete. Erforschte alles gründlich.

Und dann passierte etwas das ihr zu bekannt vorkam. Sie blickte auf eine junge Frau. Diese Frau sah sie an. Starrte. Konnte das sein? War so etwas Möglich? Nein, nie und nimmer, dachte Brittany sich und versuchte ihren Blick zu lösen, doch es wollte ihr nicht so recht gelingen. Diese Stelle an dem die junge Frau stand, es war genau dieselbe Stelle, wie vor zehn Jahren. Zehn Jahre auf den Tag genau. Zehn Jahre des Ungewissen. Zehn Jahre des Gefühls Liebe. Zehn lange Jahre.

Brittanys Herz fing an zu flackern. Ihre Atmung stoppte. Sie schlug ihre Augen zu, zählte bis fünf und öffnete sie dann wieder, um sicher zu gehen dass es kein Traum war. Doch die junge Frau war weg. Also hatte ihr die Phantasie wohl doch wieder einen Streich gespielt, stellte sie schmerzlich fest. Seufzend sprang sie von der Mauer und schloss ihre Augen noch einmal um die aufkeimenden Tränen zu unterdrücken. Wie oft hatte sie sich gewünscht, das Mädchen noch einmal zu sehen. Wie oft lag sie damals wach und dachte nach. Wie oft kam die schwarzhaarige in ihren Träumen vor, ob nun bewusst oder nicht. Doch in Binnen weniger Sekunden schlug sie ihre Augen wieder auf. Sie spürte etwas. Etwas Bekanntes. Etwas das sie nie vergessen konnte. Warme Lippen auf ihrer Wange. Und nun blickte sie in ein strahlendes Gesicht. Dunkel braune Augen. Zart geschwungene Lippen und Grübchen. Das konnte nicht möglich sein. Oder doch? Wieder diese Fragen ob Realität oder nicht. Doch die Unbekannte ihr Gegenüber strahlte sie noch einen Moment an, bevor sie wieder lachend rannte. Es war kein Traum. Konnte keiner sein, dazu war es viel zu gleich. Viel zu Real. Ein viel zu gutes Gefühl.

Mit unbeschreiblichem Herzklopfen und einem ungeahnten Adrenalin Schub rannte sie der schwarzhaarigen hinterher. Ja, dieses Mal wollte Brittany nicht wieder diesen Fehler machen. Nicht wieder Ewigkeiten warten. Sie rannte um ihr Leben. Sie wusste genau wo sie hin musste. Wusste genau, was dort dann geschah. Und ihr Herz pochte genau deshalb wieder wie verrückt. Die Menschen in ihrer Umgebung starrten sie an, als sie wie von der Tarantel gestochen, an ihnen vorbei rauschte. Doch all das war Ihr egal, sie wollte es jetzt. Sie wollte Sie. Viel zu lange war es nur ein Traum und jetzt war alles so zum greifen nah. Sie rannte dieses Mal nicht durch den Tunnel auf die Brücke, sondern blieb direkt im Tunnel stehen und wartete ab. Luft ringend lehnte sie sich an die Wand, krallte sich mit ihren Händen an dieser fest, um Halt zu finden, da sie die warmen Lippen noch immer auf ihrer Wange spürte, und ihre Beine drohten nachzugeben. Der zarte Duft, der von der schwarzhaarigen ausging hatte sich nie verändert. Nicht in den Zehn Jahren.

Langsam wurde Sie ungeduldig, sie sah nach links - nichts. Sie war nicht zu sehen und ihr Blick nach rechts half auch recht wenig. Doch sie sah etwas. Wusste nicht genau ob das sein konnte. Ein Schatten am Boden. Ja, andere würde sagen, ein Schatten so etwas Besonderes ist es nicht. Es ist etwas ganz natürliches, was immer vorkommt. Doch für Brittany konnte dieser eine Schatten so viel bedeuten. Wenn es nun wirklich dieser Schatten war. Dieser Schatten von dieser einen Person. Schleichend trat sie immer weiter dem Ausgang zu. Ganz leise blieb sie am Ende des Tunnels stehen und schielte um die Ecke.

Und tatsächlich dort stand sie. An der Wand gelehnt und auf die Brücke schauend. Dort hatte sie sich damals also versteckt. Jetzt verstand Sie auch warum sie sie damals nicht gesehen hatte. Dabei war dass das offensichtlichste Versteck das es gab.

brittany überlegte einen Moment was sie tun sollte. Jetzt war sie soweit gekommen. Jetzt würde nicht mehr viel fehlen. Sie atmete noch einmal tief durch. Ihr Körper gab ihr einen Adrenalin Kick der Superlative. Und ehe sie sich versah stand sie direkt vor der schwarzhaarigen, die sie erschrocken ansah und doch strahlten ihre Augen so vieles aus. So viele Emotionen. Angst. Schock. Freude. Liebe. Liebe? Konnte das sein? Konnte es sein, das es der schwarzhaarigen niemals anders erging wie ihr? Das würde zumindest einiges erklären.

„Du hast den Part mit der Brücke vergessen“, grinste die schwarzhaarige hauchend und Britt war hin und weg.

Zum ersten Mal hörte sie sie sprechen. Zum ersten mal seit Zehn Jahren.

Brittanys Körper machte sich selbständig. Ihr Herz sprang so gut wie aus ihrer Brust. Eine Gänsehaut bildete sich auf ihrer Haut, aber auch auf der Wange der schwarzhaarigen, da Britt gerade ihre Hand sachte auf diese gelegt hatte. Britts Beine wurden weich. Ein Schauer nach dem anderen rauschte ihr den Rücken hinab. Und dieses unbeschreibliche Gefühl, das sie schon einmal verspüren durfte damals, durchfuhr ihren Körper.

Sie blickte ihre Gegenüber nur an. Diese erwiderte den Blick der blauäugigen. Keine bewegte sich. Keine der beiden tat irgendwas. Lediglich standen sie da, während Brittany noch immer ihre Hand auf der Wange der Unbekannten liegen hatte. Worte waren total überflüssig. Was die jeweils andere dachte, wusste jede von ihnen. Was die jeweils andere fühlte, sahen sie in ihren Augen. Kein Wort der Welt sollte jetzt diesen Moment zerstören. Diesen Moment, in dem sich ihre Herzen so nah waren. In diesem Moment wo Augen immer mal wieder zu Lippen wanderten und dann wieder in das Augenpaar des Gegenübers. Dieser Moment der so unbeschreiblich war.

Ihre Köpfe näherten sich ganz automatisch. Ganz langsam. Mit Gefühl. Mit aller Zeit der Welt. Und dann trafen sie sich. Brittany hatte ihr fehlendes Gegenstück gefunden. Denn die Lippen der Unbekannten passten perfekt zu ihren. Lippen verschmolzen. Lippen die sich immer mal wieder lösten um sich wieder erneut zu trafen. Zungen die sich zögerlich trafen, zuckten, spielten, tanzten.

Dieser Moment war perfekt. Und als die beiden sich wegen Luftmangels lösten, strahlten sie sich an.

„Wow…“, war Brittany noch total geflasht.

Doch befürchtete sie plötzlich dass noch einmal das passieren könnte, das vor zehn Jahren schon einmal geschah und das sie die schwarzhaarige nie wieder sehen würde. Doch ein zweites Mal würde sie sie nicht einfach gehen lasse.

„Hast … Hast du nicht deinen Part ver-vergessen?“, fragte Britt zittrig nach und versank wieder in den Dunkel braune Augen.

„Ich glaub, das ist genau richtig so, Brittany“, hauchte die schwarzhaarige.

Brittany konnte es nicht glauben. Die junge Frau kannte noch immer ihren Namen. Hatte ihn niemals vergessen. Doch wie hieß eigentlich die andere? Darüber hatte Brittany sich nie wirklich den Kopf zerbrochen. Sie war immer das Mädchen, das ihr Leben verändert hatte.

„Ich heiß Santana“, strahlte die Dunkel braune äugige als könnte sie Gedanken lesen.

„Santana“, hauchte Brittany den Namen noch einmal. Der wie sie fand, sich einfach himmlisch anhörte.

Santana legte ihre Hände auf Britts Hüften und zog sie ein weiteres Mal näher an sie heran.

„Zehn Jahre…“, begann sie.

„…des Wartens und Hoffens.“

„…des Ungewissen.“

„…der Sehnsucht.“

„…des Verlangens.“

„…des Träumens.“

„…der Liebe.“

Ja, Zehn Jahre sind vergangen. Die damals gerade sieben jährigen, verband schon damals etwas. Etwas das sie bis in die Zukunft begleitet hatte. Etwas das sie ein Leben lang verband und bis über den Tod hinaus, immer verbinden wird. Etwas was jeder Mensch irgendwann verspürt. Das ganz Große. Bedingungslose Liebe.

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